Presseberichte 2017

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 12. Januar 2017  

 

Automobil Sport-Club Sulzbach-Rosenberg mit positiver Jahresbilanz

Enorme Starterzahl erreicht

 

Meistertitel wie am Fließband: Auf ein Jahr mit vielen Höhepunkten, aber auch geprägt von großem Einsatz seiner Mitglieder blickte der Automobil-Sport-Club im NAVC bei seiner Jahresversammlung im Clubheim Rothsricht zurück.

Vorsitzender Hans Bohmann stellte fest, dass der Club ein reges Vereinsleben aufweisen kann. Auch die Leistungen seiner Sportfahrer, die im vergangenen Jahr 315-mal an den Start gingen, und die große Anzahl von Eigenveranstaltungen bewiesen die seit vielen Jahren ungebrochene Aktivität.

Bürgermeister Michael Göth freute sich besonders über die vielen Jugendlichen und den zukunftsorientierten Bericht der aktiven Jugendgruppe mit den gezeigten Leistungen. Schriftführer Lothar Göhler brachte die gesellschaftlichen Veranstaltungen des Clubs in Erinnerung und betonte, dass der Verein bei vielen Veranstaltungen des Deutschen NAVC und im öffentlichen Leben präsent war. Göhler wies darauf hin, dass auch die "Nichtsportfahrer" im ASC ihren Platz haben. Das zeige die starke Beteiligung der Mitglieder an Wanderungen, Grillfest, Veranstaltungen im Clubheim, den monatlichen Stammtischen, der ASC-Damenrunde oder der Camping-Rallye.

Als überaus arbeitsintensive Saison bezeichnete Göhler das vergangene Jahr. So waren die Helfer beim 36. ASC-Geschicklichkeitsturnier gefordert, die 46. ASC-Camping-Rallye führte nach Waidhaus, und der 32. Auto- und Cross-Kart-Slalom hatte im Juli über 100 Starter.

Große Erfolge


Von ausgezeichneten Erfolgen berichtete Sportleiter Manfred Scharnagel. Die Palette reichte dabei von Geschicklichkeitsturnieren, dem NAVC-Heimatwettbewerb bis zum Auto-Cross- und Cross-Kart-Slalom. Bei Sportveranstaltungen in ganz Bayern gingen die ASC-Sportfahrer 315-mal an den Start (die Jugendgruppe davon mit 107 Starts) - 103 Starts mehr als im Vorjahr und die größte Starterzahl von ASC-Sportfahrern seit fünfzehn Jahren. Die Ausbeute waren 33 Klassensiege, 59 Goldplaketten, 78 Silber-, 109 Bronze- und 69 Erinnerungsplaketten.

Herausragende Erfolge waren in der Bayerischen Auto-Cross-Slalom-Meisterschaft in der Klasse 3 und 9 der Meistertitel von Bertram Lukesch, in der Klasse 10 von Reinhold Reger, in Klasse 12 von Albert Greß, in Klasse 14 siegte Jürgen Batek.

Weitere Top-Plätze in dieser Meisterschaft erzielten Fabian Meyer, Marina Faltenbacher, Lukas Renner, Werner Söhnlein, Liane Reger, Fabian Meyer, Erwin Meyer, Walter Franz, Bastian Zahn und Kevin Renner. Die Meisterschaft der Damenklasse gewann Liane Reger. Hanna Renner und Sabine Werner berichteten von der Jugendgruppe, in der sich 19 Jugendliche von zwölf bis achtzehn Jahren auf den Cross-Karts um die Bayerische Jugend-Cross-Kart Slalom-Meisterschaft beworben hatten.

Gut hatte es sich auf die Ergebnisse ausgewirkt, dass die beiden vereinseigenen Cross-Karts in der vergangenen Saison mit neuen Motoren ausgestattet wurden. Die herausragenden Erfolge waren hier der Meistertitel von Luis Söhnlein in Klasse 17 (Jahrgang 2004 bis 2006), gefolgt von Alina Maier und Henrik Meyer.

In der Klasse 18 (Jahrgang 2001 bis 2003) ging der Vizemeistertitel an Simon Härtl, gefolgt von Elias Batek. In der Klasse 19 (Jahrgang 1998 bis 2000) siegte Klaus Meiler vor Jonas Renner und Markus Janner.

Dank an Trainerin


Die weiteren Platzierten in den Jugendklassen waren Martin Ibler, Luca Füssel, Jannik Bohmann, Sabine und Werner Simon, Hanna Renner, Thomas Batek, Fiona Faltenbacher, Marlena Ruider und Johannes Engelhard. Ein besondere Dank der Jugendgruppe galt ihrer Trainerin Anneliese Franz, die in 18 Trainings-Doppelstunden diese guten Erfolge ermöglichte, und an die Mechaniker. Gute Plätze in der Nordbayerischen Turnier-Meisterschaft konnte sich Walter Birkel und Bertram Lukesch sichern, die sich auch am Heimat-Touristik-Wettbewerb des NAVC LV-Nordbayern beteiligten.

AuszeichnungenDie Motorsportspange des NAVC-Landesverbandes Nordbayern ging in Gold an Simon Härtl und Sabine Werner, mit Silber wurde Hanna Renner ausgezeichnet. Ein NAVC-Motorsportabzeichen in Gold für 800 Motorsportpunkte erhielt Walter Franz. Hans Bohmann und Manfred Scharnagel ehrten Clubmeister und aktive Sportfahrer. Clubmeister der Jugendgruppe wurde Elias Batek vor Jonas Renner und Luis Söhnlein. Jonas Renner gewann gleichzeitig den Jugend-Wanderpokal für den Fahrer mit den meisten DAM-Punkten. In der Clubmeisterschaft für Wagen punkteten 22 Motorsportler. Diese Meisterschaft und den ASC-Wanderpokal gewann Bertram Lukesch vor Albert Greß und Reinhold Reger.

Die silberne Ehrennadel für 30-jährige Clubzugehörigkeit ging an Jürgen Aue, Anton Lorenz und Gerald Seitz. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Günter Vogl mit der goldenen Ehrennadel geehrt. Auf fünfzig Jahre blickten Herbert Gnahn, Manfred Moser und Dieter Rebhan zurück, für 60 Jahre wurde Joachim Huber ausgezeichnet. (gtl)

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 12. März 2017  

 

Sportlerehrung 2017 im Kultur-Schloss Theuern

Viele Sieger, ein Verlierer

 

Die besten Sportler des Landkreises kommen der Reihe nach auf die Bühne des Kultur-Schlosses Theuern, um ihre Medaillen in Empfang zu nehmen. Dort erwartet sie ein gut gelauntes Moderatoren-Duo mit humorigen Kommentaren.

 

"Ich fass es nicht! Ich bin der einzige Looser in dieser Bude", gab Landrat Richard Reisinger im Hinblick auf den großen Erfolg der Athleten aus "Fit for you" zu. Auf Nachfrage wurde ihm bezeugt, dass einmal pro Woche trainieren halt einfach nicht langen würde. "Erkennen sie mich eigentlich im Studio? Ich bin der mit Adipositas am Stepper..." Sein selbstironischer Vergleich von sich und Co-Moderator Thomas Gebele mit den "Wildecker Herzbuben" schien schon einmal dagewesen zu ein, aber das traf an dem Festakt ebenso auf viele Ausgezeichnete zu.

Die Reihe war lang, denn insgesamt 276 Sportler aus 60 Vereinen sollten mit Medaillen geschmückt werden: 34 Gold-, 156 Silber- und 86 Bronze. Da machte es nichts, dass viele mit Abwesenheit glänzten, denn Applaus bekamen sie bei ihrer Erwähnung trotzdem.

Die junge Emily Brittinger von Eintracht Elbart - bayerische Vize-Meisterin im Radwandern - wollte gerne die eingeräumte "Werbeminute" am Mikrofon nutzen und schickte ihrer Mama einen Gruß. Diese - und fast alle Geehrten aus ihrem Verein - waren gemeinsam im Bus angereist, den ihr zweiter Bürgermeister gesteuert hatte.

Nach der Runde der Bronzemedaillen zeigte die Luftartistik des SV Freudenberg unter der Leitung von Melissa Wolf elegant und kraftvoll, wie man sich vertikal an zwei Tüchern auf und ab schlingen kann. "Das war jetzt ein Hauch von Zirkus Monte Carlo. Außerdem ist die Statik des Saales wieder einmal geprüft worden," merkte der Landrat dazu an.

Richtig gemein fand er den Vorschlag des Bürgermeisters, die Tragkraft (130 kg) der sportlichen Konstruktion durch ihn oder Thomas Gebele testen zu lassen. Dass die beiden Moderatoren jedes Jahr mit ihrem Humor durch den langen Abend führen, ist inzwischen Programm. Als besonderen Spaßvogel zeigte sich Reisinger bei der Ehrung von Ute Stegmann, als er ihr zur Medaille noch einen Schlachtschüsselführer überreichte. "Aber ich bin doch Vegetarierin..." schüttelte die Tennisspielerin den Kopf, worauf er frech grinste: "Weiß ich doch."

Auch die Sportler zeigten ihre Unterhaltungskünste: Alina Maier - bayerische Meisterin im Jugend-Cross-Kart - beantwortete die Frage auf das Beste ihrer Passion: "Gasgeben macht am meisten Spaß".

Oder Karl-Heinz Rauscher auf die Frage nach dem Schießen mit dem Instinktivbogen: "Man ruft mir zu und dann ziele ich nach Gehör." Nach einer kurzen Pause "...stimmt natürlich ned. Wir visieren Kunststofftiere im Maßstab eins zu eins an. Also unser Überleben ist dadurch gesichert..." Nachdem alle Silbermedaillen verteilt waren, unterhielten die Judokas der JKC Kümmersbruck unter der Leitung von Simone Hirsch mit einer Kombination aus Technik, Beweglichkeit und Eleganz. Passend zur Musik schickten sich die Akteure synchron gegenseitig auf die Matte und gaben dabei ein schönes Beispiel, wie aus einem Kampfsport eine Art Tanzkunst entstehen kann.

Um die Spannung auf das Resultat der Wahl Sportlerin und Sportler des Jahres zu erhöhen, zeigte die Tanzsportgruppe "Spotlight" unter dem Motto "Viva las Vegas" ihr Können. Swetlana Harzer hatte mit ihrer Truppe aus Neukirchen und Umgebung zahlreiche Choreografien aus unterschiedlichsten Stilrichtungen eingeübt.

 

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 09. Mai 2017

 

37. Geschicklichkeits-Turnier des Automobil-Sport-Clubs - Viel Gefühl im Fuß
 

Wenden, Einparken und andere Geschicklichkeitsübungen haben die Teilnehmer beim 37. Sulzbach-Rosenberger Automobil-Geschicklichkeitsturnier zu absolvieren, das am kommenden Sonntag, 14. Mai auf dem Parkplatz der ehemaligen Edeka unter der Maintenon-Brücke in Rosenberg stattfindet. Veranstalter ist, wie in den Vorjahren, der Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC.

 

Teilnehmen kann jeder Kraftfahrer, der einen gültigen Führerschein besitzt. Der ASC Sulzbach-Rosenberg im NAVC möchte mit dieser Veranstaltung wieder einmal allen interessierten Kraftfahrern die Möglichkeit geben, an einem motorsportlichen Wettbewerb teilzunehmen, ohne dafür ein spezielles Fahrzeug haben zu müssen. Das 37. Sulzbach-Rosenberger Geschicklichkeitsturnier ist ein Wettbewerb, der zur Verkehrserziehung dient und der für alle Pkw- und Kombifahrzeuge offen ist, heißt es in einer Presseinfo. Um 12 Uhr geht das erste Fahrzeug auf den Parcours. Gestartet wird dann durchgehend bis 15 Uhr, eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Das Nenngeld beträgt zehn Euro. Dafür gibt es für 33 Prozent aller Fahrer Pokale, außerdem einen extra Preis für die beste teilnehmende Dame. Gegen 16 Uhr findet dann auf dem Veranstaltungsplatz die Siegerehrung statt.

Für jeden Fahrzeugtyp werden die Hindernisse umgestellt, so dass alle die gleichen Bedingungen haben. Jeder Teilnehmer darf den Parcours zweimal befahren, der Lauf mit den wenigsten Strafpunkten wird gewertet. Eine Zeitwertung erfolgt nur bei Punktgleichheit. Der ASC würde sich wieder freuen, wenn möglichst viele Kraftfahrer an diesem Geschicklichkeits-Turnier teilnehmen. Schließlich hat hier jeder einmal die Gelegenheit, sein Fahrzeug besser kennenzulernen und mit etwas Glück springt ein Pokal dabei heraus.


Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 16. Mai 2017

37. Geschicklichkeitsturnier des ASC in Rosenberg
Beherrschte Autos gewinnen



Rückwärts an das Gatter - aber ohne Anstoßen, denn das gäbe Strafpunkte. Bild: gf

Nach den Statuten des Neuen Deutschen Automobil-Clubs ist ein Geschicklichkeitsturnier ein "der Verkehrserziehung dienender Wettbewerb, der nicht auf Tempo ausgelegt ist, sondern bei dem alltägliche Situationen möglichst fehlerfrei gemeistert werden müssen." Beim Automobil-Sport-Club klappte das ganz gut.

 

23 Turnierfahrer versuchten sich beim 37. Geschicklichkeitsturnier des ASC im Umgang mit ihrem Pkw im Parcours auf dem Parkplatz des ehemaligen Edeka-Marktes in Rosenberg. Die Zeit, in der er durchfahren wurde, ist beim Geschicklichkeitsturnier zweitrangig, Fehler entscheiden.

Die NAVC-Turnierordnung sieht alltägliche Verkehrssituationen vor, etwa vorwärts, rückwärts oder seitlich einparken. Eng ist die Gasse aus Slalomstangen, die vorwärts, aber auch rückwärts durchfahren werden muss, auch das Wenden im abgesteckten Viereck ist keine leichte Übung. Damit die Turnierfahrer mit kleinen Fahrzeugen keinen Vorteil haben, werden die Hindernisse der jeweiligen Fahrzeuggröße angepasst - ein Smart ist nicht besser dran, als ein großes SUV. Beim Start galt es, abzuschätzen, ob das Fahrzeug durch zwei in geringer Entfernung aufgestellte Stangen passt - Fehlschätzung brachte Strafpunkte. Durch die Slalomstangen ging es zum Einparken, vorwärts und rückwärts an ein Gatter, vorwärts und rückwärts durch die Klötzchen-Gasse, seitlich in eine "Parklücke" ohne Berühren der Bordsteinkante, dann Wenden im "engen Innenhof".

Nur vier der 23 Turnierfahrer schafften den Kurs strafpunktfrei, daher musste die gefahrene Zeit für die Wertung herangezogen werden. Da war der Dauersieger der letzten Jahre, Landesverbandssportleiter Martin Meyer, mit 2:32.92 Minuten wieder einmal der Schnellste. Knapp 20 Sekunden langsamer war Bertram Lukesch vom ASC Sulzbach-Rosenberg, die restlichen Pokale bis zum 6. Platz schnappten sich die Franken vom ASC Ansbach und MSC Altmühltal. Die Damenwertung holte sich Brigitte Meyer, ASC Ansbach. Für den Parcours waren Walter Birkel und Johann Göppl verantwortlich, Turnierleiter war Manfred Scharnagel.

ErgebnislisteDie Sieger des Geschicklichkeitsturniers: 1. Martin Meyer, ASC Ansbach, 2. Bertram Lukesch, ASC Sulzbach-Rosenberg, 3. Erwin Hermann, MSC Altmühltal, 4. Willi Däschlein, MSC Altmühltal, 5. Manfred Hoffmann, Soli Neuhaus, 6. Erich Ziegler, ASC Ansbach. Sieger bei den ASC-Turnierfahrern: 11. und 12. Platz Walter Birkel und Johann Göppl, 15. Michael Janner, 17. Lukas Renner, 21. und 22. Albert Gress und Sigrid Hermanns, 23. Markus Janner. (gfr)

 

siehe auch: https://www.otv.de/sulzbach-rosenberg-37-automobil-geschicklichkeitsturnier-276615/

 

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 12. Juli 2017

 

ASC Sulzbach-Rosenberg richtet ersten Lauf zur bayerischen Meisterschaft aus

Autos auf Slalompiste

 



Der Vorjahressieger in der Gruppe 3, Stefan Windschiegl vom MSC Höchstädt, war mit einem deutlich über 200 PS starken Spezial-Cross-Buggy unterwegs. Bild: gf

Alle Favoriten auf die bayerischen Meistertitel im Auto- und Cross-Kart-Slalom geben sich am Sonntag, 16. Juli, ein Stelldichein beim ASC Sulzbach-Rosenberg. Er eröffnet mit seinem Lauf die Meisterschaftsserie dieses Jahres.

Das Veranstaltungsgelände befindet sich zwischen Aschach und Lintach in der Gemeinde Freudenberg. Der Eintritt ist frei. Der Automobil-Sportclub (ASC) Sulzbach-Rosenberg im NAVC bittet alle Besucher, nur die ausgewiesenen, kostenlosen Parkplätze zu benutzen. Sollte Regen den Parcours unbefahrbar machen, wird der Lauf auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.

Beim Cross-Slalom geht es darum, einen auf losem Untergrund aufgebauten Parcours in möglichst kurzer Zeit zu durchfahren, ohne die Markierungen zu berühren. Es gibt eine Einteilung in drei Gruppen nach serienmäßigen Autos, verbesserten Fahrzeugen sowie Eigenbauten und Spezialfahrzeugen.

Auf Cross-Karts fahren Jugendliche von zehn bis 18 Jahren ab 8.30 Uhr um Sieg und Punkte. Die Autoklassen starten um 10.30 Uhr, beginnend mit den Serienfahrzeugen. Hier sind keine technischen Veränderungen erlaubt; es sei denn, sie dienen lediglich der Sicherheit des Fahrers. Lauter geht es dann ab 13.45 Uhr zu, wenn die verbesserten Fahrzeuge an den Start rollen. Bei ihnen stehen den Tunern Tür und Tor offen. Nicht selten haben diese Wagen doppelt so viele PS unter der Haube wie das Basismodell. Wie immer werden dann gegen 15.45 Uhr als besondere Leckerbissen für die Zuschauer die Spezial-Cross- und Eigenbaufahrzeuge auf die Strecke geschickt.

Bei dieser Veranstaltung kann - getreu dem NAVC-Motto "Motorsport für jedermann" - jeder interessierte Kraftfahrer mit seinem Serienfahrzeug teilnehmen. Jedes fahrbereite Auto, ob mit oder ohne TÜV, ist zum Start zugelassen.

 

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 17. Juli 2017

 

Cross-Kart-Slalom des Automobil Sport-Club

Spektakulär über das Stoppelfeld

 


ASC-Junior Jonas Renner (unser Foto) schaffte es zwar nicht auf das Siegerpodest, aber sein Fahrstil war durchaus sehenswert. Bild: gf
  Freudenberg/Aschach. Beim 32. ASC Auto- und Cross-Kart-Slalom waren an diesem Sonntag auf einem Stoppelfeld bei Aschach. 26 Cross-Karts am Start, 18 davon mit jungen Nachwuchstalenten des Automobil-Sport-Clubs Sulzbach-Rosenberg im NAVC. In den Gruppen Serienfahrzeuge, verbesserte Fahrzeuge sowie Formel-Fahrzeuge und Eigenbau gingen 55 Teilnehmer an den Start. Knapp 400 Meter war der Parcours für die Cross-Karts lang, alle weiteren Teilnehmer mussten einen fast 1000 Meter langen Kurs bewältigen, der mit Pylonen und Reifen abgesteckt war. Ausgelassene oder umgeworfene Pylone brachten Strafsekunden ein, die auf die gefahrene Zeit, gestoppt mit Lichtschranke, aufgerechnet wurden. In der Cross-Kart-Klasse 17 gewann Florian Brand, ASC, in der CKK 18 legte Simon Härtl, ASC mit 40.87 Sekunden Tagesbestzeit auf und die Klasse 19 gewann Sebastian Poppel, RHT Rohrenstadt. Den Tagessieg auf dem langen Parcours holte sich Michael Hummel, MCS Schmidmühlen, mit 57.38 Sekunden.
     

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 18. Juli 2017

 

Cross-Kart- und Auto-Slalom des ASC Sulzbach-Rosenberg

Wohldosierter Gasfuß gefragt

 

Der Auto- und Cross-Kart-Slalom des ASC Sulzbach-Rosenberg war am Sonntag eine ausgesprochen staubige Angelegenheit. Aber die Teilnehmer sahen es positiv: Besser so als vor lauter Schlamm gar nicht vorwärts kommen.

 

Sulzbach-Rosenberg/Aschach. Bei den Cross-Karts schaffte Simon Härtl vom ASC mit 40.87 Sekunden die Bestzeit auf dem Stoppelfeld bei Aschach, Gemeinde Freudenberg. In den Gruppen Serientourenwagen, verbesserte Tourenwagen und Eigenbaumodelle hatte Michael Hummel, MSC Schmidmühlen, zwar nicht das schönste, dafür mit nur 57.38 Sekunden das schnellste Auto.

Als bezahlbaren Motorsport für jedermann "verkauft" der Neue Deutsche Automobil- und Verkehrs-Club (NAVC) seine Motorsportveranstaltungen. Dazu zählte auch der Auto- und Cross-Kart-Slalom des Automobil-Sportclubs (ASC) Sulzbach-Rosenberg, der für die bayerische NAVC-Slalom-Meisterschaft gewertet wurde. 26 Cross-Junioren waren am Start, 18 davon fuhren für den Veranstalter. In der Seriengruppe waren 28 Teilnehmer gemeldet, in der Gruppe verbesserte Tourenwagen 27. Mit zehn - teilweise futuristisch anmutenden - Spezialfahrzeugen war die Gruppe Eigenbau besetzt.

Für die Cross-Kart-Klassen war auf dem Stoppelfeld ein gut 400 Meter langer Parcours mit Pylonen und Reifen abgesteckt, der in bestmöglicher Zeit zu durchfahren war, ohne dabei Pylone auszulassen oder umzuwerfen. Fehler wurden mit Zeitstrafpunkten belegt. Gut 1000 Meter hatten die Fahrer der Serientourenwagen, verbesserten Tourenwagen und der Eigenbaumodelle zu bewältigen. Kein leichtes Unterfangen, denn auf längeren Geraden war Tempo angesagt, in den engen Kurven und Spitzkehren dagegen Fingerspitzengefühl oder, besser gesagt, ein wohldosierter Gasfuß. In drei Altersklassen wurden die Cross-Kids gewertet, in Hubraumklassen waren Serien- und verbesserte Tourenwagen unterteilt. Jeder Teilnehmer konnte sich mit einem ungezeiteten Trainingslauf auf den Parcours einstellen, und von den zwei Wertungsläufen entschied nur der Bessere über die Platzierung.

In der Klasse 3 legte Bertram Lukesch (ASC) gleich 1:00.12 Minuten vor, die schon zum Klassen- und sogar Gruppensieg gereicht hätten. Er steigerte sie aber im zweiten Wertungslauf noch auf 0:59.92 Minuten. Selbst die verbesserten Tourenwagen kamen nicht an die Spitzenzeit von Lukesch heran.

Zur Sache ging es dann bei den Eigenbaumodellen, die massig Staub aufwirbelten. Skurrile Vehikel bringen die Fahrer des MSC Schmidmühlen schon seit Jahren an den Start, wanderte der Pokal für die Tagesbestzeit in eine Vitrine im unteren Vilstal. Originell war der weit über 300 PS starke Eigenbau-Audi, mit dem ASC-Fahrer Albert Greß durch den Stoppelacker pflügte. Aber eine Sekunde langsamer als die Hummel-Brüder aus Schmidmühlen bedeutete eben nur den dritten Platz.

Insgesamt verlief der ASC-Auto-und Cross-Kart-Slalom ohne Zwischenfälle oder umgestürzte Fahrzeuge, so dass die First Responder der Freudenberger Feuerwehr einen ruhigen Sonntag verbrachten. Bürgermeister Alwin Märkl, der das Spektakel am Vormittag besuchte, scherzte, dass er der richtige Schirmherr sei: "Ich hab' nur den Sonnen- und keinen Regenschirm dabei."


Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 28. Juli 2017

 

Bei der ASC-Camping-Rallye läuft keine Stoppuhr mit

Die Ankunft ist das Ziel

 



Bei der Camping-Rallye-Party am Samstagabend gab es Leberkäs und Freibier. Bild: gtl

Seit nunmehr 47 Jahren heißt es beim Automobil-Sportclub (ASC) Sulzbach-Rosenberg im NAVC: "Hallo Campingfreunde und Rallye-Fans, holt eure Zelte aus dem Keller und die Wohnwagen aus der Garage, denn hier sind wir mit der ASC-Camping-Rallye".

 

Auch heuer lud der ASC seine Mitglieder zu einer Rallye ein, bei der keine Stoppuhr mitläuft und die nicht zu einer sportlichen Leistung herausfordert, sondern die Teilnehmer zu einer gemütlichen und geselligen Runde zusammenführt. Ohne Zeitwertung war dieses Jahr nur die Ankunft am Campingplatz Perschen bei Nabburg Bedingung.

Was im Jahr 1970 als Zielfahrt nach Eschlsaigen im Bayerischen Wald begann, hat sich zu einem festen Bestandteil im ASC-Veranstaltungsprogramm entwickelt. Die Campingfans erwartete mit dem Panorama der Stadt Nabburg im Hintergrund ein schön gelegener Platz, der mit Toiletten, Warmduschen und Stromanschlüssen ausgestattet war. Schnell begann ein lustiges Lagerleben.

Mit der Wahl dieses Platzes hatte der ASC wieder den richtigen Riecher gehabt, denn Anziehungspunkt bei den hohen Temperaturen war natürlich das nur wenige Meter entfernte Freibad. Es wurde eine lange Nacht, und wie immer erhielten alle Camper am Sonntagvormittag zum Abschluss eine Veranstaltungsplakette mit eigenem Foto.