Presseberichte 2014

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 08.01.2014

Dominant im ganzen Land

Automobil-Sport-Club holt viele Titel bei der Bayerischen Auto-Cross-Slalom-Meisterschaft

Sulzbach-Rosenberg. (gtl) Fünf Bayerische Meister und einige Vize-Titel - der Automobil-Sport-Club (ASC) Sulzbach-Rosenberg im NAVC darf wohl zu Recht als motorsportliches Aushängeschild der Herzogstadt gelten. Jetzt bilanzierten die Cross-Spezialisten auch deutliche Erfolge ihrer Jugendgruppe auf Landesebene.

Auf ein Jahr mit vielen Höhepunkten, aber auch geprägt von großem Einsatz der Mitglieder blickte der ASC bei der Jahresversammlung im Clubheim Rothsricht zurück. Vorsitzender Hans Bohmann freute sich über die Verbundenheit der Mitglieder mit ihrem Club. "Die Leistungen unserer Sportfahrer, die 2013 ganze 225 Mal an den Start gingen, und die große Anzahl von Eigenveranstaltungen beweisen die seit vielen Jahren ungebrochene Aktivität!"

Zukunftsorientiert

Bohmann dankte Helfern und Fahrtleitern, den Behörden in Stadt- und Landkreis, die dem NAVC-Motorsport immer wohlwollend gegenüberstehen, sowie Geschäftswelt und Banken für Unterstützung. Bürgermeister Michael Göth freute sich besonders über den zukunftsorientierten Bericht der aktiven Jugendgruppe und die Leistungen. Schriftführer Lothar Göhler brachte die gesellschaftlichen Veranstaltungen des Clubs in Erinnerung: "Der Verein war bei vielen Veranstaltungen des NAVC und im öffentlichen Leben präsent!" Er betonte, dass auch die "Nichtsportfahrer" im ASC ihren Platz haben. Das zeige die starke Beteiligung an Wanderungen, Grillfest, Omnibusausflug, monatlichen Stammtischen oder an der Camping-Rallye.

Grenze des Machbaren

Als "überaus arbeitsintensive" Saison bezeichnete Göhler das vergangene Jahr. So waren die Helfer beim 33. ASC-Geschicklichkeits-Turnier gefordert, die 43. ASC-Camping-Rallye führte nach Hauenstein bei Velburg, der 28. ASC-Auto- und Cross-Kart-Slalom war mit 126 Startern an der oberen Grenze des Machbaren.

Von ausgezeichneten Erfolgen berichtete Sportleiter Manfred Scharnagel: Die Palette reichte von Geschicklichkeitsturnieren, dem NAVC-Heimatwettbewerb, Auto-Cross-Slalom, Cross-Kart-Slalom und Straßenslaloms. In ganz Bayern gingen die Sportfahrer 225 Mal an den Start, wobei die Jugendgruppe einen Anteil von 78 Starts hatte.

"Die Ausbeute waren 19 Klassensiege, 48 Goldplaketten, 51 Silber-, 66 Bronze- und 60 Erinnerungsplaketten." Als größte Erfolge standen in der Bayerischen Auto-Cross-Slalom-Meisterschaft die Meistertitel von Bertram Lukesch in der Klasse 3, Reinhold Reger, Klasse 10, Werner Söhnlein, Klasse 12, und Albert Greß in Klasse 13. Die Meisterschaft der Damenklasse gewann Liane Reger.

Herausragende Erfolge

Sprecherin Marina Faltenbacher berichtete von der Jugendgruppe, in der 16 Teilnehmer zwischen zwölf bis achtzehn auf zwei vereinseigenen Cross-Karts starten. Herausragende Erfolge waren die Vizemeisterschaft von Fabian Meyer in Klasse 19 und jeweils der 3. Platz für Kilian Storch, Klasse 17, und Jonas Renner, 18.

Weitere Vizemeister

Der Vizemeistertitel in der Damenwertung Cross-Kart ging an Anne Renner, gefolgt von Hanna Renner, Sabine Werner, Fiona und Marina Faltenbacher. Als Vize-Meister der Nordbayerischen Turnier-Meisterschaft konnte sich heuer Walter Birkel hervorragend profilieren.


Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 24. März 2014

Fast wie bei Olympischen Spielen

Sportlerehrung der Stadt Sulzbach-Rosenberg: Zwei Gold-, 51 Silber- und 33 Bronzemedaillen

Sulzbach-Rosenberg. (hsm) Eine wahre Medaillenflut gab es bei der Sportlerehrung der Stadt in der Aula der Krötenseeschule. "Unsere Sportler sind Botschafter der Stadt und des Landkreises", lobte Bürgermeister Michael Göth deren Engagement. Höhepunkt war die Übergabe der beiden Goldmedaillen an Ignaz Berger und Hanns Nägerl.

Bürgermeister Michael Göth ging in seiner Rede auf vergangene und noch bevorstehende internationale Sportwettkämpfe wie die Olympischen Spiele, die Paralympics oder die WM ein. "Aber auch städtische Sportereignisse wie der Firmenlauf, der Landkreislauf und der Stadtlauf werden in diesem Jahr wieder viele Sportler anziehen", sagte er.

Weitere Unterstützung

Durch Sport würde man fitter werden, das Wohlbefinden und den Zusammenhalt stärken. "Daher wird die Stadt Sulzbach-Rosenberg den Sport in der Stadt weiter finanziell unterstützen." Zusammen mit seinen Stellvertretern Günther Koller und Hans-Jürgen Reitzenstein sowie den Stadträten Marga Klameth und Dr. Thomas Steiner verteilte er insgesamt zwei Gold-, 51 Silber- und 33 Bronzemedaillen.

Der Kreisvorsitzende des Bayerischen Landessportverbandes Thomas Gebele bedankte sich beim Stadtrat und der Stadt Sulzbach-Rosenberg. Ziel sei es, jedes Jahr wieder aufs Neue die Basis aufzurufen und neue Mitglieder zu gewinnen. Umrahmt wurde das Programm vom Ballettstudio Magic Shoes unter der Leitung von Patricia Ederer. Aus ihrem Showprogramm Metropolis zeigten die Balletschüler in beeindruckenden Kostümen, die zum Teil im Dunkeln leuchteten, im ersten Teil die Tänze "Die digitale Welt", "The Criminals" und "Business Men".

Starker Ballettauftritt

Im zweiten Teil folgten die Tänze "Das Museum lebt", "The Gangs of Metropolis" und "Puttin' on the Ritz". Das Publikum war beeindruckt und erstaunt und spendete großen Applaus. Außerdem gab die Städtische Sing- und Musikschule mit dem Klarinettenensemble unter der Leitung von Stefan Frank Stücke wie "I got plenty o' nutting" oder "Five Squared" zum Besten.

Höhepunkt der Sportlerehrung war die Verleihung von zwei Goldmedaillen: Das erste Edelmetall erhielt Ignaz Berger vom TuS Rosenberg in der Sparte Tischtennis. Er belegte mit der Deutschen Senioren-Tischtennismannschaft bei der Makkabiade im Juli 2013 in Tel Aviv den dritten Platz. Die Makkabiade ist eine der größten internationalen jüdischen Sportveranstaltungen und ähnlich wie die Olympischen Spiele konzipiert. Zudem ist er Bezirksmeister der Senioren bei den Herren. Eine weitere Goldmedaille ging an Hanns Nägerl. Er erkämpfte sich den Titel "Vizeweltmeister im Bankdrücken."

Silber- und Bronzemedaillen konnten u. a in den Sportarten Skateboarden, Luftpistoleschießen, Bogenschießen, Schwimmen, Auto-Cross und Judo vergeben werden.

Im Anschluss folgte ein Sektempfang. Die Bewirtung übernahm dabei die Ganztagsklasse der Krötensee-Mittelschule

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 21. Mai 2014

Zeigen, wer sein Auto beherrscht

34. Sulzbach-Rosenberger Geschicklichkeits-Turnier des Automobil-Sport-Clubs

Wenden, Einparken und andere Geschicklichkeitsübungen haben die Teilnehmer beim 34. Sulzbach-Rosenberger Automobil-Geschicklichkeitsturnier zu absolvieren, das am kommenden Sonntag, 25. Mai, auf dem Gelände der ehemaligen EDEKA in Rosenberg stattfindet.

Veranstalter ist, wie in den Vorjahren, der Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC. Teilnehmen kann jeder Kraftfahrer, der einen gültigen Führerschein besitzt.

Der ASC Sulzbach-Rosenberg im NAVC möchte mit dieser Veranstaltung wieder einmal allen interessierten Kraftfahrern die Möglichkeit geben, an einem motorsportlichen Wettbewerb teilzunehmen, ohne dafür ein spezielles Fahrzeug haben zu müssen. Das 34. Sulzbach-Rosenberger Geschicklichkeitsturnier ist ein Wettbewerb, der zur Verkehrserziehung dient und der für alle Pkw- und Kombifahrzeuge offen ist.

Um 12 Uhr geht das erste Fahrzeug auf den Parcours. Gestartet wird dann durchgehend bis 16 Uhr, eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Das Nenngeld beträgt zehn Euro. Dafür gibt es für 33 Prozent aller Fahrer Pokale, außerdem einen extra Pokal für die beste teilnehmende Dame.

Gegen 16.30 Uhr findet auf dem Veranstaltungsplatz die Siegerehrung statt. Für jeden Fahrzeugtyp werden die Hindernisse umgestellt, so dass alle Fahrzeuge die gleichen Bedingungen haben. Jeder Teilnehmer darf den Parcours zweimal befahren, der Lauf mit den wenigsten Strafpunkten wird dann gewertet. Eine Zeitwertung erfolgt nur bei Punktgleichheit.

Der Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC würde sich wieder freuen, wenn möglichst viele Kraftfahrer an diesem Geschicklichkeits-Turnier teilnehmen. Schließlich hat hier jeder einmal die Gelegenheit, sein Fahrzeug besser kennenzulernen und wer weiß, mit etwas Glück springt ein schöner Pokal dabei heraus.

Sulzbach-Rosenberger Zeitung (OWZ) vom 27. Mai 2014

Hier piept's nicht

Geschicklichkeits-Turnier des Automobil-Sport-Clubs

Möglichst nah am Bordstein einparken: Jeder

Männer im gesetzten Alter hasten in ihren bürgerlichen Vans oder Kombis über den Geschicklichkeits-Parcours und messen sich in Disziplinen wie „Einparken rückwärts“, „Halten über einer Stopplinie“ oder „Wenden doppelt“. Nur wenige Interessenten waren zum öffentlichen „Geschicklichkeits-Turnier“ des Automobil-Sport-Club (ASC) Sulzbach-Rosenberg am Sonntag gekommen, die meisten waren Mitglieder des Vereins oder befreundeter Vereine aus Bayern.

Möglichst nah am Bordstein einparken: Jeder Zentimeter weniger bringt hier Punkte. Bild: Harald Mohr

Was in Zeiten von Park-Piepsern, Rückfahrkameras und elektronischen Einpark-Assistenten anachronistisch anmutet, ist Zeichen einer fast ausgestorbenen ambitionierten Einstellung zum Autofahren. Um sie zu verstehen, muss man in die Vergangenheit zurückblicken.

Lothar Göhler, heute 79 Jahre alt, ist
Lothar Göhler, heute 79 Jahre alt, ist Gründungsmitglied des "Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC".
Bild: Harald Mohr

Lothar Göhler, heute 79 Jahre alt, gründete im Jahr 1955 zusammen mit etwa 60 anderen „Kraftfahrern“ den Vorläufer des ASC, den „DKW-Club Sulzbach-Rosenberg“, deren Mitglieder DKW-Motorräder fuhren. Zu dieser Zeit gab es in der jungen Bundesrepublik Deutschland zweieinhalb Millionen Motorräder, aber nur 1,7 Millionen Autos. Als der heutige Schriftführer im ASC Sulzbach-Rosenberg im Jahr 1961 den Autoführerschein machte, hatte sich das Verhältnis zwischen Autos und Motorrädern schon gedreht: Nur noch gut eineinhalb Millionen „Kräder“ gab es, dafür schon rund fünf Millionen Autos.

Millimeterarbeit am Lenkrad: Fahrzeugbeherrschung

Auch die DKW-Motorradfahrer schafften sich jetzt Autos an: Im Jahr 1966 entstand folgerichtig in Deutschland aus dem DKW-Club-Verband der Neue Automobil- und Verkehrs-Club (NAVC). Auch die Sulzbach-Rosenberger nannten sich fortan „Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC“.

Millimeterarbeit am Lenkrad: Fahrzeugbeherrschung zeigt sich auch bei Schrittgeschwindigkeit. Bild: Harald Mohr

Doch die Einstellung zum Straßenverkehr war geblieben. Die Motorradfahrer, aus denen jetzt stolze Autofahrer geworden waren, legten Wert auf perfekte Fahrzeugbeherrschung. Auch ein ordentlicher Schuss Sportlichkeit und die Begeisterung an der Technik waren ihnen geblieben, das „Benzin im Blut“.

Am Ende gibt es auch hier Pokale. Sportlicher

Das spürt man auch heute noch, wenn die scheinbar gesetzten Herren ihre Autos flink und sicher durch die Pylonen lenken und dabei ihre Assistenzsysteme selbstverständlich ausgeschaltet haben. Heute ist das Motorradfahren längstzum reinen Hobby geworden, vier Millionen Motorrädern stehen in Deutschland rund 44 Millionen Autos gegenüber. Doch nicht alle Autofahrer beherrschen ihr Auto tatsächlich. Für alle diejenigen wäre eine Teilnahme an dem Geschicklichkeits-Turnier kein Luxus gewesen. Aber es fehlt wohl an der Einsicht: Nach einer Umfrage aus dem Jahr 2003 halten sich 95 Prozent der Autofahrer in Deutschland für einen „guten Autofahrer“, wobei diese Selbsteinschätzung sowohl bei Männern als auch bei Frauen vorherrscht.

Am Ende gibt es auch hier Pokale. Sportlicher Ehrgeiz gehört eben dazu.
Bild: Harald Mohr

Der NAVC, der sich „Automobilclub der Individualisten“ nennt, ist ein kleiner Autoclub. Immerhin hat der ASC Sulzbach-Rosenberg heute 220 Mitglieder. Zu den Angeboten, die der Verein seinen Mitgliedern macht, gehören ein Auto-Cross-Slalom, eine Camping-Rallye, ein Jugend-Kart-Slalom, eine Club-Orientierungsfahrt sowie diverse gesellige Veranstaltungen. Speziell für die Jugendgruppe gibt es Trainingsmöglichkeiten mit Straßen- und Cross-Karts, eine eigene Jugend-Clubmeisterschaft und vieles mehr.


Die Rundenzeit wird mit modernen Messgeräten

Deshalb hat man auch keine Probleme mit den Mitgliederzahlen und dem Altersdurchschnitt. Für den bescheidenen Jahresbeitrag von zwölf Euro kann man auch an diversen Meisterschaften teilnehmen und sogar den „NAVC-Sportfahrerausweis“ erwerben.

Die Rundenzeit wird mit modernen Messgeräten erfasst. Bild: Harald Mohr

Wer sich die engagierten Automobilisten einmal näher anschauen will: Jeden ersten Freitag im Monat trifft man sich im Clublokal Loderhof. Jeden dritten Freitag im Monat ist zusätzlich Stammtisch in wechselnden Lokalen. Und in einem eigenen Vereinsheim in Rothsricht lässt es sich trefflich feiern. Kontakt zum Verein gibt es unter Telefon 09661/2547 oder E-Mail info@asc-sulzbach-rosenberg. Die Internetseite ist unter www.asc-sulzbach-rosenberg.de zu erreichen.

 

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 28. Mai 2014

Schlängeln durch die Stangen

Geschicklichkeitsturnier des ASC Sulzbach-Rosenberg: Auto-Beherrschung statt Geschwindigkeit

Sulzbach-Rosenberg. (gfr) Während am Sonntag Nico Rosberg den zweiten Grand-Prix-Sieg auf dem engen Stadtkurs in Monaco herausfuhr, ging es auf dem Parkplatz des ehemaligen Edeka-Marktes in Rosenberg beim 34. Geschicklichkeits-Turnier des Automobil-Sport-Clubs im NAVC schon etwas gelassener zu: Die Teilnehmer an diesem Wettbewerb steuerten trotzdem haarscharf um die Hindernissen herum.

Das Tempo ist bei einem Geschicklichkeitsturnier zweitrangig und wird erst für die Wertung herangezogen, wenn zwei Teilnehmer strafpunktfrei oder punktgleich sind.

Beim Geschicklichkeitsturnier geht es um exakte Fahrzeugbeherrschung, sei es beim Vorwärts- oder Rückwärtsfahren, beim Schlängeln durch die Slalomstangen, in der Spurgasse oder beim seitlichen Rückwärts-Einparken. Das sollte jeder Autofahrer eigentlich einigermaßen hinbringen, ohne Felgen oder Reifen zu beschädigen.

Die Turnierordnung des NAVC legt für jedes Fahrzeug eine individuelle Einstellung der Hindernisse fest, damit der kleine Fiat 500 nicht bessere Chancen hat als etwa ein Audi Q7 - aber damit kommt eh keiner zum Geschicklichkeitsturnier.

Rückwärts hin und her

Vor dem Start hatten die Teilnehmer abzuschätzen, ob ihr Fahrzeug durch zwei in einigen Metern aufgestellte Stangen passt. Dann ging es zuerst vorwärts, dann rückwärts durch eng gestellte Slalomstangen, vorwärts in ein Viereck, umkehren und wieder raus, rückwärts rein, umkehren und rückwärts wieder raus.

Es folgte eine Fahrt in die mit Klötzchen markierte Spurgasse, vorwärts ans Gatter, rückwärts ans Gatter, schließlich rückwärts seitlich einparken, ohne den "Bordstein" zu berühren.

Nur zwei ohne Strafe

Wer zu weit von den Hindernissen "parkte" oder gar die Hindernisse berührte, sammelte Strafpunkte. Nur Walter Birkel, "Turnier-Profi" des ASC und Jürgen Herrmann, MSC Altmühltal schafften jeweils einen strafpunktfreien Wertungslauf, aber Walter Birkl war mehr als eine halbe Minuten schneller und damit Turniersieger.

Auf den weiteren Plätzen folgten dann Roland Müller, ASC, Theo Hermanns und Erwin Herrmann, MSC Altmühltal sowie Sonja Hutflesz, ASC Ansbach, die auch die Damenwertung gewann. Die Mannschaftswertung holte sich der MSC Altmühltal vor ASC Ansbach. Als Fahrtleiter fungierten Walter Birkel und Hans Göppl.

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 12. Juli 2014

Camping-Rallye

Automobil-Sport-Club lädt zur Teilnahme ein

60 Kilometer zum Ziel

Die Fahrtstrecke führt über 60 Kilometer zum Ziel. Im Startgeld von 20 Euro, das für zwei Personen gilt, ist enthalten der kostenlose Aufenthalt am Zielort von Samstag bis Sonntag, am Samstagabend die Lagerfeuer-Party mit Freibier und Essen sowie für jedes Team die Teilnehmerplakette mit eigenem Foto. Am Zielort sind Strom, Wasser, Toiletten und Warmduschen vorhanden. Mitmachen kann jedermann, gestartet wird bei jedem Wetter. Weitere Informationen gibt es beim ASC Sulzbach-Rosenberg im NAVC.

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 22. Juli 2014

Zwischen Anstrengung und Gemütlichkeit

Automobil-Sport-Club veranstaltet 44. Camping-Rallye - Teilnehmer freuen sich über tolles Wetter

Sonnenschirme, Markisen und alles, was Schatten macht - das waren die gefragtesten Utensilien bei der 44. ASC-Camping-Rallye des Automobil-Sport-Clubs. Die Veranstaltung soll nicht zu einer sportlichen Leistung herausfordern, sondern die Teilnehmer zu einer gemütlichen und geselligen Runde zusammenführen, betonten die Verantwortlichen.

Ziel der Rallye war der Trägerhof nahe der Ortschaft Waidhaus. Ohne Zeitwertung war nur die Ankunft am Ziel Bedingung. Die Campingfans erwartete ein schön gelegener Platz, mit Toiletten, Warmduschen und Stromanschlüssen ausgestattet. Mit der Wahl des Trägerhofes hatte der ASC wohl den richtigen Riecher. Denn Anziehungspunkt bei den hohen Temperaturen war die nur wenige Meter befindliche Freizeitanlage "Bäckeröd", deren Freibad bis 22 Uhr geöffnet hatte.

Auch das nur vier Kilometer entfernte Tschechien wurde besucht. Was im Jahr 1969 als Zielfahrt nach Eschlsaigen in den Bayerischen Wald gedacht war, hat sich zu einem festen Bestandteil im ASC-Veranstaltungsprogramm entwickelt. Wer hätte damals geahnt, dass sich diese als einmalige Rallye gedachte Veranstaltung nach vierundvierzig Jahren noch immer so großer Beliebtheit erfreut? Von Töging im Altmühltal bis Immenreuth und vom Eixendorfer Stausee über Trausnitz, Schwarzmühle oder dem Steinbergsee führten die Veranstaltungen die Teilnehmer in die schönsten Gegenden. Während die Teilnehmer in den 70er Jahren noch mit Zelt und Schlafsack unterwegs waren, waren heuer bis auf ein Zelt die Wohnwagen und -mobile in der Überzahl.

Bei der Lagerfeuerparty zeigten sich die Teilnehmer dem Hochdruckgebiet "Bertram" dankbar, das für tolles Wetter sorgte. Wie immer erhielten alle zum Abschluss eine Veranstaltungs-Plakette mit eigenem Foto.

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 19. August 2014

Erste Erfolge auf staubiger Piste: Cross-Slalom-Fahrer unterwegs

Automobil-Sport-Club startet in die Herbstsaison - Auch Eigenbauten dabei

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Albert Greß, Gruppensieger in der Gruppe 3, Klasse 13, (Formel-, Eigenbau- und Spezial-fahrzeuge ohne Hubraumbegrenzung):
Der Audi-Eigenbau hat eine Drei-Liter-
Maschine und fast 300 PS. Bild: gf

Wenn die Cross-Slalom-Fahrer des Automobil- Sport-Clubs im NAVC ihre Sportgeräte auf Vordermann bringen, ist es ein untrügliches Zeichen, dass der Herbst naht. Auch heuer geht es mit einer starken Mannschaft zu den Läufen der Bayerischen Auto- und Cross-Kart-Slalom-Meisterschaft.

Große Staubwolken

Spektakulärer Motorsport vom Feinsten: Heulende Motoren und meist eine enorme Staubwolke, das sind die Attribute beim Cross-Slalom-Sport. Beim ersten Meisterschaftslauf, von den Neumarkter Motorsportfreunden im NAVC veranstaltet, war der ASC Sulzbach-Rosenberg mit 13 Teilnehmern in den Wagenklassen und mit 13 Jugendlichen in den Kart-Klassen am Start.

Die ersten Klassensiege in dieser Saison holte sich Albert Greß in der Klasse 13, (Formel-, Eigenbau- und Spezialfahrzeuge ohne Hubraumbegrenzung). Greß, der heuer wieder mit seinem fast 300 PS starken Eigenbau unterwegs ist, konnte mit seiner Zeit von 0:57,7 Min. auch den Gruppensieg in Gruppe 3 verbuchen.

Einen weiteren Klassensieg für den ASC holte Alexander Weiß in der Klasse 9 (Serientourenwagen 1150 bis 1300 ccm), der mit 0:59:86 Min. durchs Ziel ging. In der mit 25 Teilnehmern starken Klasse 3 erkämpften sich Bertram Lukesch und Werner Söhnlein Silber. Bronzeplaketten gingen an Stephanie Franz, Lukas Renner und Sebastian Söhnlein.

In der Klasse 5 ging eine Silberplakette an Werner Söhnlein. Neben dem hervorragenden Klassensieg von Alexander Weiß in der Klasse 9 gab es noch eine Silberplakette für Bertram Lukesch und eine Erinnerung für Liane Reger. Die Klasse 13, (Formel-, Eigenbau- und Spezialfahrzeuge) wurde von ASC-Fahrern beherrscht. Den Klassensieg holte sich hier Albert Greß, Platz 2 ging an Walter Franz; Platz drei belegte Reinhold Reger. Je eine Bronzeplakette erhielten Christopher Franz und Stephanie Franz. Für die ASC Kart-Jugend, die schon am frühen Morgen an den Start ging, begann der erste Lauf gleich mit einem Paukenschlag. In den drei Jugendklassen gab es neben den Klassensiegen von Kilian Storch in Klasse 18 (Jahrgang 1999 - 2001) und Fabian Meyer in Klasse 19 (Jahrgang 1996 - 1998) noch einen zweiten Platz für Hanna Renner in der Klasse 17 (Jahrgang 2002 - 2004).

Starke Jugend

Weitere Ergebnisse der ASC-Jugend: Goldplaketten für Simon Werner und Jonas Renner, Silber für Sabine Werner, Bronze für Fiona Faltenbacher, Paul Segerer, Tony Baumgartner, Klaus Meiler, Erwin Nisius, Anne Renner und Marina Faltenbacher. Die Damenwertung sah Stephanie Franz auf Platz 1, den 3. Platz belegte Liane Reger. In der Mannschaftswertung kam der ASC auf den 2. Platz.

Auch heuer kann sich der Fuhrpark sehen lassen: drei VW-Polo und drei Eigenbauten. Die Jugendlichen fahren kostenlos auf zwei vereinseigenen Cross-Karts (Honda-Motoren mit neun PS, 45 km/h).

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 26. August 2014

Auf den Spuren deutscher Geschichte

Automobil-Sport-Club am Völkerschlacht-Denkmal


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Die Reisegruppe des ASC vor dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig.
Wenn der Herbst kommt, zieht es die Reisegruppe des Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC in die Ferne. Mit Sportleiter Manfred Scharnagel am Steuer eines Bruckner-Busses ging es zuerst in Richtung Sachsen-Anhalt, wo man sich in der Stadt Wittenberg "Auf die Spuren Martin Luthers" begab.

Weltberühmten Reformationsstätten in der Altstadt und in verschiedene Epochen entstandene Gebäude zählen zu den bedeutendsten Stätten der deutschen Geschichte.

Am zweiten Tag ging es weiter in die größte sächsische Stadt Leipzig. Bei der mehrstündigen Stadtrundfahrt war ein Höhepunkt der Besuch des Völkerschlachtdenkmals, das im Jahr 1913 als Nationaldenkmal eingeweiht wurde. Nach einem Essen in "Auerbachs Keller" ging es dann wieder heimwärts.
 

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 11. September 2014

Im schnellen Drift um die Pylonen

Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg veranstaltet am Sonntag 29. Cross-Slalom

Sulzbach-Rosenberg/Aschach. (gtl) Alle Meisterschaftsanwärter werden am Sonntag, 14. September, am Start sein, wenn der Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC bei Aschach seinen 29. ASC Auto- und Cross-Kart Slalom startet. Diese Veranstaltung wird wieder als Lauf zur Bayerischen Cross-Slalom-Meisterschaft gewertet.

Beim Cross-Slalom geht es darum, einen auf losem Untergrund aufgebauten Parcours in möglichst kurzer Zeit zu durchfahren, ohne die Markierungspylonen zu berühren.

Drei Gruppen

Die Fahrzeuge sind in drei Gruppen eingeteilt: Gruppe 1: serienmäßige Fahrzeuge, Gruppe 2: verbesserte Fahrzeuge und Gruppe 3: Formel Eigenbau und Spezialfahrzeuge. Die Gruppen 1 und 2 sind nochmals in jeweils sechs Hubraumklassen unterteilt. Auch in diesem Jahr gehen die Cross-Karts, mit denen die Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren in drei Klassen um den Sieg und die Meisterschaft kämpfen, schon um 8.30 Uhr an den Start.

Sicherheit des Fahrers

Die Autoklassen starten um 10.30 Uhr, beginnend mit den Serienfahrzeugen. Hierbei handelt es sich um Fahrzeuge, an denen keine Veränderungen in technischer Sicht erlaubt sind. Eine Ausnahme bilden lediglich die der Sicherheit des Fahrers dienenden Einrichtungen wie Überrollbügel, Hosenträgergurte, Schalensitze und Stromkreisunterbrecher.

Lauter wird es dann gegen 13.30 Uhr zugehen, wenn die verbesserten Fahrzeuge der Klassen sieben bis zwölf an den Start rollen. Bei diesen Fahrzeugen stehen den Tunern Tür und Tor offen. Nicht selten haben diese Wagen doppelt so viele PS unter der Haube wie das Basismodell.

Eigenbau-Fahrzeuge

Wie immer werden dann gegen 15.40 Uhr als besondere Leckerbissen für die Zuschauer die Spezial Cross- und Eigenbau-Fahrzeuge ihre runden drehen. Bei dieser Veranstaltung kann, getreu dem NAVC-Motto "Motorsport für jedermann", jeder interessierte Kraftfahrer mit seinem Serienfahrzeug teilnehmen. Als Fahrzeug ist jedes fahrbereite Auto, ob mit oder ohne TÜV, zugelassen.

Näheres über einen Eigenstart erfahren Interessenten unter der ASC-Telefonnummer 09661/6106. Die Ausschreibung ist unter der Adresse www.asc-sulzbach-rosenberg.de online. Das Veranstaltungsgelände befindet sich an der Verbindungsstraße von Raigering nach Lintach, ca. 200 Meter nach Aschach. Der Automobil Sport-Club Sulzbach- Rosenberg im NAVC bittet alle Besucher dieses Cross-Slaloms nur auf den ausgewiesenen, kostenlosen Parkplätzen zu parken.

Der Eintritt ist frei. Falls der Parcours wegen Dauerregens nicht zu befahren ist, findet die Veranstaltung mit gleichem Programm am Samstag, 20. September, an gleicher Stelle statt.

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 23. September 2014

Fast völlig im Schlamm versunken

101 Starter beim 29. Cross- und Jugend-Cross-Slalom des Automobil-Sport-Clubs Sulzbach-Rosenberg

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Freudenbergs 3. Bürgermeister Benno Schißlbauer gratuliert Hanna Renner zum Klassensieg. Bilder: gf (2)

Den 29. ASC-Cross-Slalom hatte der Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC schon um eine Woche verschoben, da es den ursprünglichen Termin total verregnete.

Am Samstag spielte das Wetter auch mit, jedenfalls bis zur Klasse 10 der verbesserten Tourenwagen, die am Nachmittag ihre Runden auf dem Stoppelfeld hinter Lintach Richtung Freudenberg drehen wollten. Ein Platzregen verwandelte den gut 1000 Meter langen Parcours, der mit Pylonen und Reifen abgesteckt war, in eine glitschige Bahn, auf der sich selbst Profilreifen nach wenigen Metern zugeschmiert hatten und nur mehr durchdrehten.

Die ASC-Verantwortlichen berieten darüber, den Wettbewerb abzubrechen, entschlossen sich aber dafür, den geländegängigen Eigenbau- und Spezialfahrzeugen fünf zusätzliche Trainingsrunden zu ermöglichen, um den Parcours vom Schlamm zu befreien, aber gute oder gar Bestzeiten gehörten der Vergangenheit an. Besser lief es da noch bei den drei Jugend-Cross-Klassen, bei denen die ASC-Jugendlichen Hanna Renner die Klasse 17 und Fabian Meyer die Klasse 19a gewann.

 

Schlamm deckt Bestzeiten zu

Jugendliche Fahrer beeindrucken beim Auto-Cross-Slalom

Sulzbach-Rosenberg/Lintach. (gfr) Wenn der Matsch hoch aufspritzt, fühlen sie sich erst wohl: Beim ASC-Jugend- und Auto-Cross-Slalom mit über 100 Teilnehmern pflügten PS-starke Boliden durchs Stoppelfeld. Besonders beeindruckten die jugendlichen Fahrer im Cross-Kart.

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Reinhold Reger aus Sulzbach-Rosenberg kämpfte sich mit seinem Eigenbau durch den glitschigen Parcours - mit Erfolg. Bild: gf

Seit fast 30 Jahren bietet der Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC eine für jedermann erschwingliche Motorsportveranstaltung an, den "Auto-Cross-Slalom". Der Zulauf in den Jugendklassen, die Jahrgänge 1996 bis 2002, ist gut, denn der ASC stellt die Cross-Karts, ausgestattet mit stabilem Rahmen, der auch bei Überschlag die im Sitz festgeschnallten Cross-Junioren schützt.

Ein "Heimspiel"

Mehr als die Hälfte der 33 Teilnehmer in den Jugendklassen starteten für den ASC Sulzbach-Rosenberg, da galt der Jugend-Cross-Slalom auf einem Stoppelfeld der Landwirtsfamilie Kopf aus Lintach als "Heimspiel". Knapp 500 Meter lang war der Parcours für die Jugendlichen, abgegrenzt mit Pylonen und Reifen. Schnellstmöglich galt es, den Kurs zu durchfahren, ohne Pylone auszulassen oder umzuwerfen, denn dafür gab es Strafsekunden, die der tatsächlich gefahrenen Zeit hinzu addiert wurden.

46.90 Sekunden legte Hanna Renner, ASC Sulzbach-Rosenberg, im ersten fehlerfreien Lauf vor, und im zweiten Durchgang verbesserte sie sich um ein halbe Sekunde auf 46.40 Sekunden. Knapp dahinter lagen ihre Verfolger, aber nur Dennis Hecht, RHT Rohrenstadt, kam bis auf drei Hundertstel Sekunden an die schnelle Hanna heran, der drittplazierte Lukas Schmidt war sogar 33 Hundertstel Sekunden langsamer.

Mädchen sehr schnell

In der Klasse 19a legte Fabian Meyer, ASC Sulzbach-Rosenberg, 44.68 Sekunden vor, kassierte aber fünf Strafsekunden. Mehr Glück hatte der im zweiten Lauf, bei dem er die Bestzeit der Jugendklassen mit 43.19 Sekunden aufstellte. Die flotten ASC-Mädels Marina Faltenbacher und Anne Renner waren eine und zwei Sekunden langsamer und belegten die Folgeplätze.

Auf gut 1000 Meter wurde der Parcours für die Tourenwagen und Eigenbaufahrzeuge verlängert. Jeder Starter hatte einen freien Trainingslauf sowie zwei Wertungsläufe, von denen der bessere für die Platzierung zählte. Gefühlvoller Umgang mit dem Gaspedal war besser als Bleifuß, denn fünf Strafsekunden für jede umgeworfene oder ausgelassene Pylone machten jede Chance auf einen Pokal zunichte. Mit 1:06,24 fuhr Bertram Lukesch, ASC, auf den dritten Platz der Klasse 3, ein überaus gutes Ergebnis bei 18 Fahrern in dieser Klasse. Schneller und auch etwas lauter drehten die verbesserten Tourenwagen ihr Runden auf dem Stoppelfeld, als von Amberg herüber immer mehr dunkle Wolken aufzogen, deren Inhalt schließlich den Acker in "Schmierseife" verwandelte. Bei der geringsten Steigung gab es kein Vorwärtskommen mehr, die Profilreifen schmierten sich zu und drehten nur noch durch.

Nur noch Matsch

Abwarten oder Abbruch des Cross-Slaloms - darüber berieten die ASC-Verantwortlichen mit Sportkommissar Josef Niedermeier und den Cross-Fahrern. Als der Regen nachgelassen hatte, wagten sich die Eigenbau-Piloten in den Schlamm-Parcours, und wer wieder am Ziel angelangte, hatte nur noch die "Modefarbe Schlamm" auf der Karosserie.

Der ASC ließ schließlich die sonst um Bestzeit und Tagessieg fahrenden Eigenbaufahrzeuge in den Cross-Kurs, aber Zeiten von knapp unter 1:18 Minuten waren mehr als 10 Sekunden schlechter als die besten Tourenwagenzeiten. 1:17.99 Min. legte Bernhard Bruckmüller, MSC Schmidmühlen vor, 1.22.79 fuhr Reinhold Reger, ASC Sulzbach-Rosenberg.

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 14. Oktober 2014

Im Slalom zum Gold-Erfolg

Fahrer des Automobil Sport-Clubs Sulzbach-Rosenberg beim Cross-Kart

Sulzbach-Rosenberg. (gtl) Beim letzten Lauf zur Bayerischen Auto- und Cross-Kart-Slalommeisterschaft des 1. MSC Berg waren die Sportfahrer des Automobil Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC noch einmal mit einem starken Aufgebot vertreten.

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Die Jugendgruppe des ASC Sulzbach-Rosenberg im NAVC mit ihrer Trainerin Anneliese Franz (links). Bild: gtl

Nachdem in dieser Saison schon einige Meisterschaftsläufe wegen der nassen Witterung im Herbst ausgefallen waren, mussten nun noch Meisterschaftspunkte gesammelt werden. Das gelang dabei besonders der ASC-Jugendgruppe mit den Klassensiegen von Simon Härtl in der Klasse 17, Jonas Renner in der Klasse 18 und Anne Renner in der Klasse 19.

In den Wagenklassen holte sich in der Klasse 3 Bertram Lukesch und Stephanie Franz je eine Bronzeplakette. Eine Silberplakette gab es in der Klasse 10 für Liane Reger und eine Bronze für Reinhold Reger. Gut lief es in der Klasse 11 für Sebastian Bielesch, der auf seinem Auto Quattro den 2. Platz erringen konnte. Eine Erinnerungsplakette ging in dieser Klasse an Sandra Bielesch.

Liane Reger vorne

Nicht so gut lief es diesmal für die Eigenbau-Piloten. Bester ASC-Fahrer wurde Albert Greß auf Platz drei, 5. Platz für Reinhold Reger, 8. Walter Franz, 10. Christopher Franz und 11. Stephanie Franz. Als Sieger der Damenwertung konnte sich unter 13 Bewerberinnen Liane Reger profilieren. Die ASC-Jugendgruppe, von ihrer Trainerin Anneliese Franz bestens vorbereitet, war mit einem starken Aufgebot sehr erfolgreich. Der Klassensieg in der Klasse 17 (Jahrgang 2002-2004) ging an Simon Härtl. Silber gab es für Hanna Renner und Bronze für Henrik Meyer, Tony Baumgartner, Fiona Faltenbacher und Paul Segerer.

In der stark besetzten Klasse 18 (Jahrgänge 1999-2001) konnte sich Jonas Renner unter 18 Teilnehmern den 1. Platz erkämpfen und somit Gold erringen. Gold gab es weiterhin für Kilian Storch und Klaus Meiler, Silber für Florian Paulus und Sabine Werner, Bronze ging an Simon Werner und Erwin Nisius.

Den 3. Klassensieg für den ASC holte Anne Renner in der Klasse 19 (Jahrgänge 1996-1998), gefolgt von Marina Faltenbacher auf Platz drei und Bastian Zahn auf Platz 4.

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 21. November 2014

Mit bis zu 300 PS über Ziellinie

Siegreich auf das Gaspedal treten die Piloten des Automobil-Sport-Clubs. Die Sulzbach-Rosenberger sind eine bekannte und feste Größe in der bayerischen Motocross-Szene.

Sulzbach-Rosenberg. (gtl) Einmal mehr standen die Sportfahrer des Automobil-Sport-Clubs Sulzbach-Rosenberg im Rampenlicht. Bei der Siegerehrung der Bayerischen Auto-Cross-Slalom-Meisterschaft 2014 in Neumarkt stellte der ASC mit Liane Reger und Albert Greß zwei Bayerische Meister. Dazu kamen in den Cross-Kart-Klassen die Meistertitel in der mit 20 Bewerbern stark besetzten Klasse 18 von Jonas Renner, in der Klasse 19 von Fabian Meier und in der Damenklasse von Anne Renner.

Große Feier

Diese Bayerische Meisterschaft wird bei sieben Läufen in 14 Klassen ausgefahren, wobei in der Bayerischen Jugend-Cross-Kart Slalom-Meisterschaft noch drei Klassen der Jugendlichen dazu kamen, die mit sogenannten "Off-Road-Karts" um die Meisterschaft fahren.

An der Meisterschaftsfeier nahmen u. a. teil der MSC Schmidmühlen, MSC Berg, MSF Berg, ATC Weiden, MSC Hansenried, MSC Wallerberg, RHT Rohrenstadt, RC Trautmannshofen, ATC Wernberg, AC Gunzenhausen, OC Oberwildenau und ASC Sulzbach-Rosenberg - mit vielen Kindern und Jugendlichen, die mit ihren Cross-Karts die Jugend-Cross-Kart Slalom-Meisterschaft mit bewältigt haben. Zusammen mit Georg Schwarz übergab Dino Pelzl die verdienten Siegerpokale, die in großer Anzahl auch an die Sportfahrer des Automobil Sport-Club Sulzbach-Rosenberg gingen.

Viele Meister-Titel

In 6 Klassen hatten sich 19 ASC-Fahrer um die Meisterschaft beworben - mit respektablen Ergebnissen. In der Klasse 3, serienmäßige Fahrzeuge 1150 bis 1300 ccm, platzierten sich Bertram Lukesch, Werner Söhnlein, Lukas Renner, Stephanie Franz, Sebastian Söhnlein und Alexander Weiß ganz passabel. In der Klasse 5, serienmäßige Fahrzeuge 1600 bis 2000 ccm, sicherten sich Werner und Sebastian Söhnlein den 5. und 8. Platz. Unter den zu Ehrenden in der Klasse 9, verbesserte Fahrzeuge 1150 bis 1300 ccm, waren Bertram Lukesch, Liane Reger und Alexander Weiß. Der Meister-Titel in der Klasse 10, verbesserte Fahrzeuge 1300 bis 1600 ccm, ging an Liane Reger. Fest in der Hand der Sulzbach-Rosenberger ist die Klasse 13, in der die skurrilen Eigenbau-Fahrzeuge unterwegs sind. Hier verteidigte der amtierende Bayerische Meister Albert Greß mit seinem 300 PS-Eigenbau-Boliden seinen Titel erfolgreich. Bayerischer Vize-Meister in dieser Klasse wurde Reinhold Reger. Platz drei belegte Walter Franz. Meister der Damenklasse wurde die amtierende Meisterin Liane Reger, der Vizemeistertitel ging an Stephanie Franz.

ASC top in der Jugendarbeit

In den Cross-Kart-Klassen trug der Einsatz von Jugend-Trainerin Anneliese Franz Früchte. In Klasse 17 (Jahrgang 2004-2002) belegte Simon Härtl eine tollen 3. Platz. Auf weiteren Plätzen Hanna Renner, Toni Baumgartner, Fiona Faltenbacher und Paul Segerer. Der Bayerische Meistertitel der Klasse 18 (Jahrgang 2001-1999) ging an Jonas Renner, gefolgt von Klaus Meiler und Kilian Storch und den ASClern Florian Paulus, Simon Werner, Sabine Werner, Markus Janner, Erwin Nisius. In Klasse 19 (Jahrgang 1998-1996) gingen die ersten drei Plätze an Fabian Meyer, Anne Renner und Marina Faltenbacher, Bastian Zahn Platz fünf. Die Junioren-Damenwertung gewann Anne Renner vor Hanna Renner, Sabine Werner, Marina und Fiona Faltenbacher. ...zu den Bildern

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