Presseberichte 2012

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 28. März 2012
 

Plakettensammler fleißig am Start

 

Aktive des Automobil-Sport-Clubs lassen aufhorchen - Altbürgermeister Geismann Ehrenmitglied

 

Sulzbach-Rosenberg. (gtl) 231 Mal sind die Sportfahrer des Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC im vergangenen Jahr an den Start gegangen. Sie holten sich bei 21 Motorsportveranstaltungen in ganz Deutschland Plaketten und Pokale. Eine stolze Bilanz, die bei der 57. Jahreshauptversammlung im Clubheim in Rothsricht den Mitgliedern präsentiert wurde.

 

Vorsitzender Hans Bohmann freute sich über das volle Haus und die damit gezeigte Verbundenheit der Mitglieder. Bohmann stellte fest, dass der Club ein reges Vereinsleben aufweisen kann. Auch die Leistungen seiner Sportfahrer, die im vergangenen Jahr 231 Mal an den Start gegangen waren, und die große Anzahl von Eigenveranstaltungen hätten die seit vielen Jahren ungebrochene Aktivität bewiesen.

Nicht ohne Stolz zeigte Bohmann die Leistungsbilanz der vergangenen Saison auf und dankte den Helfern, Funktionären und Fahrtleitern der ASC-Großveranstaltungen, den Behörden in Stadt und Landkreis, die dem ASC immer wohlwollend gegenüberstünden, sowie der Geschäftswelt und den Banken.

 

Auch gesellschaftlich aktiv
 

Schriftführer Lothar Göhler erinnerte an die gesellschaftlichen Veranstaltungen, die von der Camping-Rallye über den Busausflug, Adventsfeier, Heimatwettbewerb oder Wanderungen reichten. Weiter sei der ASC bei vielen Veranstaltungen des Deutschen NAVC und im öffentlichen Leben präsent.

 

Von ausgezeichneten Erfolgen im Motorsport berichtete Sportleiter Manfred Scharnagel. Die Palette reichte von Jugend-Kart-Slaloms, Cross-Kart-Slaloms über Geschicklichkeitsturniere und Auto-Cross-Slaloms bis zu Straßen- und Bergslaloms. Bei 21 Motorsportveranstaltungen in Deutschland holten die Sportfahrer und die Jugendgruppe bei 231 Starts 37 Gold-, 62 Silber-, 81 Bronze- und 51 Erinnerungsplaketten.

 
Zur Verkehrserziehung
 

Guten Motorsport bot der ASC auch bei seinen Großveranstaltungen. So wurde der 19. ASC-Jugend-Kart-Slalom auf dem Dultplatz zur Bayerischen Meisterschaft gewertet. Das 31. Sulzbach-Rosenberger Geschicklichkeitsturnier war wieder ein Beitrag zur Verkehrserziehung und der 27. ASC-Auto-Cross-Slalom in Ottmansfeld hatte 108 Starter.

Zusammen mit Sportleiter Scharnagel nahm Bohmann die Ehrungen der Clubmeister und langjähriger Mitglieder vor. Clubmeister der Jugendgruppe wurde Simon Werner, gefolgt von Jonas Renner und Thomas Lorenz. Auf weiteren Plätzen erhielten Pokale für sportlichen Erfolg Markus Janner, Kilian Storch, Anne Renner, Maria Faltenbacher, Sebastian Zahn, Lukas Renner, Fabian Meyer, Kevin Renner, Daniel Janner, Wolfgang Dobmeier, Sabine Werner und Timo Rubenbauer.

Die sportliche Clubmeisterschaft, in der 19 Sportfahrer in Wertung kamen, gewann Heiko Hecht vor Reinhold Reger und Albert Greß. Die Touristische Clubmeisterschaft, bei der 61 Mitglieder punkteten, gewann Lothar Göhler, gefolgt von Walter Birkel und Hans Bohmann. Der große ASC-Wanderpokal für den Fahrer mit den meisten DAM-Punkten ging an Reinhold Reger. Die Club-Ehrennadel in Bronze für zehn Jahre Clubzugehörigkeit ging an Christopher Franz, Reinhold Reger und Liane Reger. Die Ehrennadel in Silber für 20 Jahre erhielten Rainer Seitz, Uwe Springs und Angelika Maier. Für 30 Jahre erhielten die Ehrennadel in Gold Brigitte Birkel, Norbert Haidl und Lorenz Uschold. Eine besondere Auszeichnung für ihre 40-jährige Clubzugehörigkeit erhielten Veronika Bohmann, Gerd Geismann, Gerd Munker und Manfred Scharnagel.

Die Motorsportspange des NAVC-Landesverbandes Nordbayern in Silber ging an Sebastian und Werner Söhnlein und in Gold an Angelique Reger, die zusammen mit Lukas Renner auch mit dem NAVC-Motorsportabzeichen in Bronze ausgezeichnet wurde. Ein silbernes Sportabzeichen erhielt Werner Bielesch.

Als drittes ASC-Clubmitglied wurde anschließend dem Altbürgermeister Gerd Geismann die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Bei unzähligen ASC-Sportveranstaltungen der letzten Jahrzehnte hat Gerd Geismann die Starterflagge geschwungen und sich damit den Titel "ASC-Chefstarter" redlich verdient. In ihren Berichten stellten 1. Kassierer Jürgen Hänisch und Hüttenwart Margot Sperber eine gute Finanzlage fest.

Bei den Neuwahlen hatte Wahlleiter Gerd Geismann ein leichtes Amt. An der Spitze des Clubs stehen für die nächsten drei Jahre 1. Vorsitzender Hans Bohmann, 2. Vorsitzende Margot Sperber, Sportleiter Manfred Scharnagel, Cross-Kart Trainerin Anneliese Franz, Schriftführer Lothar Göhler, Kassierer Jürgen Hänisch, 2. Kassierer Johann Wach, Hüttenwart Roland Müller. Beisitzer Walter Birkel, Matthias Bohmann, Günter Thielert, Florian Kustner und Michael Janner. Kassenprüfer Uschi Roth und Veronika Bohmann.

 
Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 13. April 2012
 
Emsige Eierjagd am Hutzelstriegel

Es hat bereits eine lange Tradition, das Ostereiersuchen des Automobil Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC. Und so traf man sich auch heuer zur Jagd auf die Ostereier "Rund um den Hutzelstriegel". Der Club-Osterhase hatte in der Nähe des ASC-Clubheimes in Rothsricht 120 bunte Ostereier in einem großen Waldstück versteckt. Emsig wurde das Unterholz gefilzt, bis alle Ostereier im Körbchen waren. Bei Kaffee und Kuchen klang dann die Aktion im Clubheim gemütlich aus. Bild: gtl

 
Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 9. Mai 2012
 
Statt Tempo jede Menge Gefühl
 
ASC-Geschicklichkeitsturnier - Wenden im Viereck und Schlängel-Parcours durch Slalomstangen
 

Sulzbach-Rosenberg. (gfr) Tempo war nicht ausschlaggebend beim Geschicklichkeitsturnier, mit dem der Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC am Sonntag die Motorsportsaison eröffnete. Vorrangig ging es um exakte Fahrzeugbeherrschung beim Vorwärts-, Rückwärts- oder seitlich Rückwärtseinparken, in der Spurgasse oder auch zwischen den Slalomstangen.

Die Turnierordnung des NAVC schreibt für jedes Fahrzeug eigene Abmessungen der Hindernisse fest, so dass ein kleiner "Fiat cinquecento" mit knapp drei Metern Länge die gleichen Chancen hat wie das "Schlachtschiff" der Mercedes S-Klasse. Das Geschicklichkeitsturnier beinhaltet Aufgaben, mit denen der Durchschnitts-Autofahrer tagtäglich konfrontiert wird, denn wer muss sich nicht in enge Parklücken zwängen oder jeden Zentimeter ausnützen, wenn es durch enge Straßen geht.

 
Rückwärts in die Gasse
 

Am Start mussten die Teilnehmer abschätzen, ob ihr Fahrzeug durch zwei Stangen hindurch passt, die in einigen Metern Abstand stehen. Dann hatten sich die Turnierfahrer durch Slalomstangen schlängeln, in einem Viereck wenden, rückwärts in das Viereck zurück und erneut wenden, schließlich vorwärts und rückwärts möglichst nahe an ein Gatter fahren, rückwärts in die mit Holzklötzen markierte Spurgasse fahren und schließlich rückwärts in eine mit Gattern begrenzte "Parklücke" einparken.

 
Strafpunkte für Fehler

Wurden Gatter angestoßen oder war der Abstand zu groß, stießen beim Einparken die Räder an den "Bordsteinrand" oder parkte man zu weit weg, dann gab es Strafpunkte. Nur bei den Turnierteilnehmern, die den Parcours strafpunktfrei meisterten, wurde für die Platzierung die gefahrene Zeit herangezogen.

 

Von den 20 Teilnehmern blieben sechs ohne Strafpunkte. Martin Meyer, ASC Ansbach, schaffte den Hindernisparcours in 3:06.29 Minuten, Erwin Herrmann, MSC Altmühltal, war 19 Sekunden langsamer und mit 20 Sekunden Abstand schaffte der ASC-Turnier-Profi Walter Birkel den dritten Platz.

In der Mannschaftswertung lag der MSC Altmühltal vor dem ASC Ansbach. Fahrtleiter des Geschicklichkeitsturniers waren Walter Birkel und Johann Göppl, für Zeitnahme und eine superschnelle Auswertung sorgte Matthias Bohmann.

 

OWZ vom 15. Mai 2012

Einparken ganz ohne Piepser

Automobil Sport-Club glänzt mit vielen Aktivitäten

    Rückwärts dicht an die Wand, und das ohne Parkpiepser: Das gelingt nur Könnern. Bild: Harald Mohr

Walter Birkel aus Sulzbach-Rosenberg parkt seinen Renault Scenic auf den Millimeter genau ein. Selbstverständlich ohne Einparkhilfe oder Parkpiepser, nur nach Gefühl. Wie er konnte jedermann auf einem Parkplatz an der Industriestraße beim Automobil-Sportclub Sulzbach-Rosenberg sein Fahrgeschick testen.

Vereinsmitglied Walter Birkel macht das natürlich nicht zum ersten Mal. Nur ein Punkt wird dem dritten nordbayerischen Turniermeister abgezogen, dafür gibt es am Ende einen neuen Pokal. Der Geschicklichkeitsparcours, der neben dem Einparken auch Rückwärtsfahren, Slalomfahren, Fahren durch ein enges Tor oder möglichst nahes Heranfahren an eine Wand umfasst, ist von der breiten Öffentlichkeit nicht sehr gut besucht.

 

Vorstandsmitglied Lothar Göhler war von Anfang an dabei.Bilder: Harald Mohr

„Viele haben Angst, sich zu blamieren“, weiß Vorstandsmitglied Lothar Göhler. Denn hier zählt nur die Fahrzeugbeherrschung. „500 PS helfen da gar nicht.“

Die Wurzeln des „ASC Sulzbach-Rosenberg“ liegen in den 50er Jahren. Gründungsmitglied Göhler war dabei, als der Verein im Jahr 1955 von etwa 60 „Kraftfahrern“ gegründet wurde. Damals hieß er noch „DKW-Club Sulzbach-Rosenberg“, denn die Mitglieder fuhren DKW-Motorräder. „In dieser Zeit gab es ja noch kaum Autos“, erinnert sich Lothar Göhler.

Im Jahr 1966 entstand aus dem DKW-Club-Verband der Neue Automobil- und Verkehrs-Club (NAVC). Auch die Sulzbach-Rosenberger nannten sich fortan „Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC. Die Mitgliedszahl ist bis heute auf 220 angewachsen. Das Geschicklichkeits-Turnier ist nur eines der vielen Angebote, die der Verein seinen Mitgliedern macht.

 
 Wer so exakt einparken kann, bekommt natürlich keinen Fehlerpunkt.

Dazu gehören eine Orientierungsfahrt rund um Sulzbach-Rosenberg, eine Mini-Rallye, ein Auto-Cross-Slalom, eine Camping-Rallye, ein Jugendcart-Slalom, eine Club-Orientierungsfahrt sowie diverse gesellige Veranstaltungen. Speziell für die Jugendgruppe gibt es Trainingsmöglichkeiten mit Straßen- und Cross-Carts, eine eigene Jugend-Clubmeisterschaft und vieles mehr.

   
Viele Pokale kann man beim ASC sammeln.

Deshalb hat man auch keine Probleme mit den Mitgliederzahlen und dem Altersdurchschnitt. „Der Verein ist immer jung und aktiv geblieben, weil wir immer etwas anderes gemacht haben“, berichtet Lothar Göhler. Für den bescheidenen Jahresbeitrag von zwölf Euro kann man auch an diversen Meisterschaften teilnehmen und sogar den „NAVC-Sportfahrerausweis“ erwerben.

Wer sich die engagierten Automobilisten einmal näher anschauen will: Jeden ersten Freitag im Monat trifft man sich im Clublokal Loderhof. Jeden dritten Freitag im Monat ist zusätzlich Stammtisch in wechselnden Lokalen. Und in einem eigenen Vereinsheim in Rothsricht lässt es sich trefflich feiern. Kontakt zum Verein erhält man unter Telefon 09661/ 2547 und per E-Mail (info@ asc-sulzbach-rosenberg).
 

   Rückwärts durch eine enge Gasse: Auch das gehört zum Geschicklichkeits-Turnier.  

 

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 3. Juli 2012

Mit 100 Kubik auf den Rundkurs

Automobilsportclub im NAVC startet am Sonntag seinen 20. Jugend-Kart-Slalom auf dem Dultplatz

Seinen 20. ASC-Jugend-Kart-Slalom veranstaltet der Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC kommenden Sonntag, 8. Juli, auf dem Sulzbach-Rosenberger Dultplatz. Gefahren wird in acht Klassen. Um 9 Uhr geht die Klasse 16 mit den Jahrgängen 2002, 2003 und 2004 auf den Parcours.

Ab 9.20 Uhr sind in der Klasse 17 die Jahrgänge 2000 und 2001 am Start. Die Klasse 18a mit den Jahrgängen 1999, 1998 und 1997 wird ab 10 Uhr auf die Piste geschickt. In der Klasse 19a starten schließlich ab 10.10 Uhr die Jahrgänge 1994, 1995 und 1995. Diese Klassen starten ausschließlich auf 80-ccm-Comer-Karts. Auch heuer sind die Klassen der 100-ccm-Karts am Start mit Yamaha und Rotax-Max-Jun.-Motoren. Für sie wird der Kurs auf 1000 Meter verlängert. In der Klasse 18b starten damit die Jahrgänge 1997, 1998 und 1999 ab 10.30 Uhr. Die Klasse 19b mit den Jahrgängen 1996 und älter werden um 11.15 Uhr auf die Piste geschickt. Die offene Klasse 19c der 100-ccm-Karts beginnt mit den Jahrgängen 1996 und älter um 12 Uhr, schließlich gehen noch gegen 12.30 Uhr mit der Klasse 19d die Jahrgänge 1996 und älter mit über 100 ccm offenen Karts an den Start.

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 9. Juli 2012

Rasanter Ritte durch den Pylonen-Wald

Rasanter Ritte durch den Pylonen-Wald (gfr) Knapp 40 Fahrer beteiligten sich gestern am 20. Kart-Slalom des Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC auf dem Dultplatz. Etwa 500 Meter war der Parcours für die kleinen Comer-Klassen lang, fast die doppelte Strecke mussten die Klassen mit 100 ccm oder mehr Hubraum fahren. Reifen und Pylone markierten den Streckenverlauf und für ausgelassene oder umgeworfene Pylone gab es Strafsekunden, die der tatsächlich gefahrenen Zeit hinzuaddiert wurden. Schnellster in den 80-ccm-Klassen war Alexander Turner, dem Bürgermeister Michael Göth dafür den großen Wanderpokal überreichen konnte. Die Klasse 18b gewann Pascal Güldiken, der auf unserem Foto zwar Pylone "abräumt", dafür aber im zweiten Wertungslauf eine Spitzenzeit fuhr. Ein ausführlicher Bericht folgt in unserer morgigen Ausgabe. Bild: gf


Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 10. Juli 2012

Präzisionsarbeit in der Pylonengasse

38 Starter beim 20. Kart-Slalom des ASC auf dem Dultplatz - Fast 500 Meter Strecke ausgewiesen

Sulzbach-Rosenberg. (gfr) Nicht ganz zufrieden waren am Sonntag die Verantwortlichen des Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC mit dem Starterfeld beim 20. Kart-Slalom auf dem Dultplatz. Ein weiterer Kart-Slalom in Südbayern kostete dem ASC einige Fahrer, so dass schließlich nur noch 38 Kart-Fahrer am Start waren.

Michael Eidenschink vom NAC Amberg gewann mit zwei Hundertstel Sekunden Vorsprung die Klasse 19 b. Bild: gf

In den "kleinen Klassen" 16, 17, 18a und 19a wurde mit Comer-Motoren (80 ccm) gefahren, in allen weiteren Klassen mit Yamaha oder Rotax Max-Motoren mit 100 ccm Hubraum. Der ASC-Kart-Slalom wurde für die Kart-Slalom-Meisterschaft des NAVC-Landesverbands Nordbayern, für die Bayerische Kart-Slalom-Meisterschaft und das NAVC-Sportabzeichen gewertet.

Fahrtleiter Manfred Scharnagel hatte für die Comer-Klassen fast 500 Meter Strecke mit Reifen und Pylonen markiert, fast doppelt so lang war der Slalom-Parcours für die großen Klassen. Jeder Teilnehmer hatte einen Trainingslauf sowie zwei Wertungs-Durchgänge, von denen der bessere bei der Endabrechnung zählte. Schnell sollten die Fahrer sein, aber nicht zu schnell, denn für ausgelassene oder umgeworfene Pylone gab es Strafsekunden, die der gestoppten Zeit hinzugezählt wurden.

Kurven und Spitzkehren

Chefzeitnehmer und Streckensprecher Matthias Bohmann stoppte die Zeiten und informierte darüber, wer gerade im Parcours unterwegs war und vor allem, wie schnell. Schnelle Geraden wechselten sich mit engen Kurven und Spitzkehren ab. Durch zwei Pylonengassen mussten die Kart-Fahrer durch, ohne "abzuräumen", was gar nicht so leicht war. Aber die zahlreichen strafpunktlosen Einzelläufe bewiesen, dass die Kart-Spezialisten wohldosiert mit Gas- und Bremspedal umzugehen wussten. Knapp unter 50 Sekunden war die Bestzeit in der Klasse 16.

Zwei fehlerfreie Wertungsläufe mit 47,51 Sekunden und 47,29 Sekunden lieferte Alexander Thumer vom AC Gunzenhausen ab, lediglich Luis Bösnecker aus Landshut konnte mit 47,53 Sekunden mithalten. Der schnellste ASC-Kart-Fahrer war Thomas Lorenz mit 50,24 Sekunden. Den für die Comer-Klassen ausgeschriebenen Olf-Fischer-Wanderpokal für die beste Einzelzeit holte sich Alexander Thumer.

Für die großen Klassen hatte Manfred Scharnagel eine zweite Wende eingebaut. Der Parcours wurde damit zweimal durchfahren, um auf fast 1000 Meter Streckenlänge zu kommen. Pascal Güldiken aus Neumarkt gewann die Klasse 18b mit 1:07,04 Minuten. In der Klasse 19b startete der "Dauerabräumer" der Saison Michael Eidenschink, NAC Amberg, legte 1:06,32 Minuten im ersten Wertungslauf vor, flog im zweiten Lauf aus der Wertung und gewann seine Klasse mit zwei Hundertstel Sekunden Vorsprung. Bürgermeister Michael Göth stattete dem ASC seinen Antrittsbesuch ab, gratulierte den Siegern und hoffte, dass der Slalom unfallfrei über die Bühne geht. Pokale gab es für alle in den Klassen 16 und 17, in allen weiteren Klassen erhielt die Hälfte der Starter Pokale.

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 3. August 2012

Campingfans als Film-Statisten

Touristische Zielfahrt des Automobil Sport-Clubs nach Altenveldorf - Feier, Feuer, Freibier

"Hallo Campingfreunde und Rallye-Fans, holt eure Zelte aus dem Keller und die Wohnwagen aus der Garage." Mit dieser Einladung fordert der Automobil Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC seit nunmehr 42 Jahren seine Mitglieder zur Teilnahme an einer touristischen Zielfahrt auf, die nicht zu sportlichen Leistungen herausfordert, sondern die Teilnehmer zu einer gemütlichen und geselligen Runde zusammenführt.

Der Zielort war bis kurz vor dem Termin geheim. So machte sich eine große Anzahl von Wohnwagen- und Wohnmobil-Besatzungen auf, das Ziel zu finden. Es lag heuer bei der Ortschaft Altenveldorf bei Velburg. Auf der Gruppenwiese des Campingplatzes "Am Hauenstein" war ab Mittwoch bereits ein ASC-Vorauskommando tätig gewesen. Und so grüßte schon von weitem die Clubfahne mit dem Sulzbach-Rosenberger Wappen.

"Gewitter vom Dienst"

Die Campingfans erwartete ein schön gelegener Platz und auf der sich alsbald ein lustiges Lagerleben entwickelte. Am Nachmittag wurden die ASCler von einem Filmteam als Statisten für einen Image-Film über den Platz eingespannt. Das kurze "Gewitter vom Dienst" in der Nacht erschreckte niemand. Unter dem Motto "Feier, Feuer, Freibier" begrüßte ASC-Boss Hans Bohmann bei der Lagerfeuerparty die ansehnliche Camperschar. Er dankte den Fahrtleitern Johann Göppl und Margot Sperber für die gute Ausarbeitung.

Lagerkoch Johann Göppl bereitete auf offener Feuerstelle als interessante Kreation einen Spezial-Eintopf zu, der die Geschmacksrichtungen von Erbsensuppe bis hin zu "Feuerzauber Texas" abdeckte. Dazu passten mehrere Fässer Freibier. Erst als lange nach Mitternacht der Mond hinter den Velburger Bergen verschwand, löste sich die Versammlung auf und als am Sonntag jedes Team die Teilnehmerplakette mit eigenem Foto erhielt hörte man von allen Seiten: "schöi wors wieda".

 
Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 16. August 2012

Heulende Motoren, enorme Staubwolken

Auto-Cross-Slalom zur Bayerischen Meisterschaft

Wenn die Cross-Slalom-Fahrer des Automobil Sport-Club im NAVC ihre Sportgeräte auf Vordermann bringen, ist es ein untrügliches Zeichen, das der Herbst nicht mehr weit weg ist. Auch heuer geht es mit einer starken Mannschaft zu den Läufen der Bayerischen Auto- und Cross-Kart Slalom-Meisterschaft.

Bereits beim 1. Meisterschaftslauf, der von den Neumarkter Motorsportfreunden durchgeführt wurde, gingen in den Wagenklassen 28 ASC-Fahrer und in den Cross-Kart-Klassen zwölf Jugendliche ASC-Fahrer an den Start. Spektakulären Motorsport vom Feinsten, heulende Motoren und meist eine enorme Staubwolke, das sind die Attribute beim Cross-Slalom-Sport. Gleich der 1. Meisterschaftslauf, der vom NMF Neumarkt durchgeführt wurde, begann für die Sulzbach-Rosenberger mit einem Paukenschlag.

Neben den Klassensiegen von Alexander Weiß in der Klasse 8+9, Bertram Lukesch Klasse 11+12 und Walter Franz in der Klasse 13 stellte die ASC-Jugend in allen drei Cross-Kart-Klassen mit Jonas Renner, Fabian Meyer und Thomas Lorenz die Klassensieger. Auch heuer kann sich der ASC-Fuhrpark sehen lassen. Für die Nachwuchsfahrer der Cross-Karts stehen zwei VW-Polo bereit. Weiter ein Audi 80, ein Audi Quattro und in der Klasse 13 drei Eigenbau. Die Jugendlichen fahren auf vereinseigenen Cross-Karts. Die Honda-Motoren haben neun PS und bringen immerhin 45 km/h. Eine Cross-Kart Strecke beträgt 450 Meter. Ab elf Jahren darf man hier mitmischen und Jugendbetreuerin Anneliese Franz lädt einmal pro Woche zum Training.

 

 

Alle drei Klassensiege in den Cross-Kart Klassen gingen an den ASC Sulzbach-Rosenberg im NAVC

von links: Thomas Lorenz, Jonas Renner und Fabian Meyer

 

 

Schrauber gefragt

Dass bei der Materialbeanspruchung auch mal was kaputt geht, ist unvermeidbar. Die Mechaniker Alexander Weiß und Markus Rößler schrauben dann in der Werkstatt von Reinhold Reger, dem technischen Hauptquartier, nächtelang durch, bis wieder alles passt. So gab es beim 1. Lauf zur Bayerischen Meisterschaft hervorragende ASC-Ergebnisse . siehe Bay. Cross-Meisterschaft

 
Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 31. August 2012

 

Slalomkünste auf dem Stoppelfeld

ASC richtet bei Leinhof Auto-Cross aus - Vom Serienfahrzeug bis zum Eigenbau - Eintritt frei

Sulzbach-Rosenberg. (gfr) Um Punkte zur Bayerischen Auto-Cross-Slalom-Meisterschaft geht es beim 27. Auto-Cross-Slalom, den der Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg e.V. im NAVC am Sonntag, 9. September, auf einem Stoppelfeld in der Nähe von Leinhof bei Schwend ausrichtet. Dazu erwartet der ASC ein großes Starterfeld.

Auf einem Acker ist mit Reifen und Pylonen ein Parcours abgesteckt, der möglichst schnell durchfahren werden muss. Aber die Pylonen sollten dabei stehenbleiben, denn sonst hagelt es Zeitstrafpunkte, die der tatsächlich gemessenen Zeit hinzuaddiert werden.

Jeder Teilnehmer hat einen Trainings- und zwei Wertungsläufe, von denen aber nur der bessere für die Platzierung herangezogen wird. Alle Fahrzeuge werden in die Gruppen Serienfahrzeuge, verbesserte Fahrzeuge, Formel- und Eigenbau-Fahrzeuge eingeteilt. Außerdem starten die Jugendlichen (zehn bis 18 Jahre) mit ihren Cross-Karts.

Bei den Serienfahrzeugen sind technische Änderungen nicht erlaubt, mit Ausnahme von Veränderungen, die ausschließlich der Sicherheit des Fahrers dienen, etwa Überrollbügel. Bei der Gruppe der verbesserten Fahrzeuge und den Eigenbau-Modellen haben Tüftler und Tuner freie Hand, und da zaubert der findige Tuner schon gelegentlich etliche Zusatz-PS hervor. Die Serien- und verbesserten Fahrzeuge sind außerdem in sechs Hubraumklassen unterteilt.

Auch der Auto-Cross-Slalom des ASC fällt unter das NAVC-Motto "Motorsport für jedermann" und ermöglicht damit auch jedem Autofahrer die Teilnahme. Die teilnehmenden Fahrzeuge müssen nicht unbedingt zugelassen sein, auch die TÜV-Plakette ist nicht erforderlich. Aber bei der technischen Abnahme werfen die Sportkommissare einen genauen Blick darauf, dass die DAM-Sicherheitsbestimmungen auch eingehalten werden.

Kostenlose Parkplätze

In unmittelbarer Nähe zum Cross-Parcours sind kostenlose Parkplätze ausgewiesen, das Parken abseits davon oder an der Straße entlang ist nicht gestattet. Eintrittsgeld wird von den Zuschauern nicht verlangt, jedoch weist der ASC darauf hin, dass die durch Trassierbänder gekennzeichneten Sicherheitsstreifen nicht betreten werden dürfen.

Pokale gibt es für alle Jugendlichen Cross-Kart-Fahrer. In allen weiteren Klassen erhalten 30 Prozent der Starter Pokale. Da der ASC Sulzbach-Rosenberg geeignetes Wetter für den 9. September 2012 nicht garantieren kann und das Stoppelfeld eventuell durch Dauerregen unbefahrbar ist, steht als Ausweichtermin schon der 16. September fest. Ob am 9. oder am 16. September gefahren wird, kann unter Tel. 0174/5 42 03 41 oder 09661/6106 erfragt werden

OWZ vom 5. September 2012

Wenn Kinder Vollgas geben

Im Cross-Kart-Team des ASC Sulzbach-Rosenberg gehen schon Zehnjährige an den Start

Ein Teil der Cross-Kart-Truppe präsentiert sich Ein Teil der Cross-Kart-Truppe präsentiert sich hier fürs Foto. In der Mitte Anneliese Franz, rechts Vereinsvorstand Hans Bohmann. Bilder: Harald Mohr

SULZBACH-ROSENBERG. Verkehrserziehung einmal anders: Der Automobil Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC (Neuer Automobil- und Verkehrsclub) trainiert seinen Nachwuchs nicht auf dem Verkehrs-Übungsplatz, sondern im Gelände. Mit zwei Cross-Karts, sozusagen die Offroad-Ausführung des Go-Karts, üben die 16 Kinder und Jugendlichen den Umgang mit einem Fahrzeug.

Mit Erfolg: "Die haben alle aufs erste Mal den Führerschein bestanden", ist Anneliese Franz stolz auf die früheren Jahrgänge. Die Jugendleiterin betreut ihre Schützlinge auf dem Übungsplatz zwischen Rummersricht und Forsthof. Fünf Buben sind es und vier Mädchen im Alter zwischen 10 und 19 Jahren. Viele sind durch ihre Motorsport-begeisterten Eltern oder Geschwister zum Verein gestoßen. So auch Anne (15): "Es liegt in der Familie."

Will sie später einmal etwas in Richtung Kfz-Mechatroniker oder Fahrzeugingenieur werden? Nein, aber immerhin Rettungssanitäterin, da kann man fahrerisches Können ebenso brauchen. Auch Sabine (11) ist über ihren Bruder Simon zu der Truppe gestoßen. Das Fahren macht ihr Spaß, doch berufliche Ambitionen in dieser Richtung hat auch sie nicht. Vaters Auto hat ja auch so wenig mit einem Cross-Kart zu tun, um die Sehnsucht nach dem Führerschein zu wecken.

Grobstollige Geländereifen, stabiler Rohrrahmen Grobstollige Geländereifen, stabiler Rohrrahmen und ein quirliger Motor gehören zu einem Cross-Kart.

In einem Cross-Kart dagegen erlebt man Fahren auf vier Rädern pur, denn sie sind denkbar einfach gebaut. Statt einzeln abgefederter Räder haben sie einen Knickrahmen, der das Fahrzeug gewissermaßen in zwei Hälften teilt. Die hintere mit dem Motor schwingt ungefedert über die Hügel, der vordere Teil mit dem Fahrer ist von dieser großen, ungefederten Masse abgekoppelt, was einen leidlichen Komfort verspricht.

Lange braucht man es auch nicht auszuhalten in so einem Cross-Kart, denn die Runden dauern jeweils nur wenige Minuten, dann ist der Nächste dran. Er wird umständlich angeschnallt, das ist wichtig, wie man gleich sehen wird: Anne hat es übertrieben und schmeißt ihr Kart in einer Kurve um. Die anderen eilen herbei - Anne geht es gut, denn sie hat die wichtige Regel beherzigt. "Im Cart bleiben", heißt sie. Der stabile Rohrrahmen geht nicht kaputt und bietet dem Fahrer ausreichend Schutz. Es sei denn, er hält beim Sturz Arme oder Beine heraus und verlässt so die schützende "Fahrgastzelle".

In Kurven muss man "quer" fahren.   In Kurven muss man "quer" fahren.   Anne hat ihr Kart umgeworfen: Kein Problem, ihre   Anne hat ihr Kart umgeworfen: Kein Problem, ihre Freunde helfen schnell wieder auf die Räder.

Neun PS hat der Einzylinder-Viertakter von Honda nur. Doch was zählt, ist das Leistungsgewicht. Es ist sehr günstig und macht die kleinen Cross-Karts mit 45 Kilometern in der Stunde zu echten Flitzern. Die Bedienung ist denkbar einfach: Mir dem rechten Fuß Gas geben, mit dem linken bremsen. Ein Getriebe gibt es nicht, eine Fliehkraftkupplung wie bei der Motorsäge sorgt für den Kraftschluss, wenn der Fahrer Gas gibt. Die Bremse wirkt auf nur eine Bremsscheibe, was deshalb nicht stört, weil die Hinterachse kein Differential hat. Das hat aber zur Folge, das man Kurven nur im Drift durchfahren kann, also "quer". Gelenkt wird außer mit dem Lenkrad auch mit dem Gasfuß.

Zurzeit fiebern die Motorsportler auf einen Termin hin: Am 9. September richten sie die Meisterschaft im Bayerischen Auto-Cross-Slalom in Leinhof bei Schwend aus. Zur Veranstalter-Gemeinschaft gehören noch sechs Vereine aus dem Neumarkter Raum sowie der Motorsportklub Schmidmühlen. Bei dem Wettbewerb werden nicht nur Cross-Karts, sondern die ganze Palette von Auto-Cross-Fahrzeugen zu bestaunen sein.
Harald Mohr

 
Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 10. September 2012
 
150 Teilnehmer stauben übers Stoppelfeld
 

Mit sage und schreibe 150 Teilnehmern hatte der Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg e.V. im NAVC beim 27. Auto-Cross-Slalom auf einem abgeernteten Stoppelfeld in Leinhof bei Schwend nicht gerechnet. So zogen sich die Klassen der verbesserten Tourenwagen und der Eigenbauten bis zum späten Nachmittag hin.

Bei den Cross-Kart-Klassen holten sich die ASC-Fahrer Jonas Renner und Lorenz Thomas den Klassensieg,

In der Serienklasse bis 1300 Kubikzentimeter lag kurz vor Ende der Veranstaltung Alexander Weiß vor seinen ASC-Kollegen Bertram Lukesch, Markus Rößler und Florian Kustner. Das Endergebnis und weitere Details von diesem heißen Rennsonntag lesen Sie in der Dienstagsausgabe.

 
Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 11. September 2012
 

Staubige Jagd um Sekunden

ASC-Auto-Cross-Slalom mit Rekordteilnehmerfeld - Bernhard Bruckmüller dominiert Konkurrenz
 

Sulzbach-Rosenberg/Leinhof. (gfr) Beim 27. Auto-Cross-Slalom am Sonntag nahe Leinhof hat es die Verantwortlichen des Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC mit dem Vorsitzenden Hans Bohmann und Fahrtleiter Alexander Weiß voll erwischt: Grundsätzlich sind die ASCler froh um jeden Teilnehmer, aber am Sonntag war es dann mit 137 Startern doch etwas zu viel des Guten.

37 Teilnehmer in den drei Cross-Kart-Klassen und fast 20 Fahrer in einigen Klassen der Serientourenwagen und bei den verbesserten Tourenwagen: Wegen der insgesamt 137 Starter ordnete Sportkommissar Hans Ott eine Unterbrechung für den Streckenumbau an.

Da war Organisationstalent gefragt. Außerdem reichten Biertische und Bänke kaum aus, der Getränkevorrat schrumpfte bei Temperaturen um 25 Grad, und der Sprit für die Stromgeneratoren ging zur Neige. Vorsitzender Hans Bohmann befand sich als Bier-, Limo- und Benzin-Kutscher im Dauereinsatz. Aber bevor die Dämmerung einsetzte, war der letzte Fahrer im Ziel und der Parcours konnte abgebaut werden.

 
Durch 100 Pylonen
 
Etwa 450 Meter lang war die Strecke für die Cross-Kart-Fahrer. Fast einen Kilometer mussten sich die Cross-Slalom-Fahrer durch gut 100 Pylonen und Reifen abrackern. Ausgelassene oder umgefahrene Pylonen brachten Strafsekunden, die der gefahrenen Zeit hinzugezählt wurden.

Für die 15 Cross-Kart-Junioren des ASC war der 27. Auto-Cross-Slalom ein Heimspiel. Da wollten sie natürlich zeigen, was sie drauf haben. In der Klasse 17 legte Jonas Renner 37,89 Sekunden vor und wurde Klassensieger, den 2. Platz belegte Kilian Storch mit nur 20 Hundertstelsekunden Rückstand. In der Klasse 18a dominierte der RHT Rohrenstadt, aber in der Klasse 19a ließ Thomas Lorenz nichts anbrennen und gewann seine Klasse mit 37,14 Sekunden.
 
Für die Autos wurde der lange Kurs freigegeben, und Chefstarter Reinhold Reger achtete darauf, dass alle Fahrer den vorgeschriebenen Startpunkt genau einhielten. Erst in der Klasse 3 (Serienfahrzeuge bis 1300 ccm) gab es wieder Chancen für die ASC-Fahrer. Alexander Weiß, Bertram Lukesch, Markus Rößler und Florian Kustner holten die ersten vier Plätze, wobei Alexander Weiß mit 1:05,46 Minuten außerdem die schnellste Zeit bei den Serienfahrzeugen fuhr
 
Strecke zu gefährlich
 
Viel Staub wurde aufgewirbelt und tiefe Furchen gegraben, so dass Sportkommissar Johann Ott feststellte: "Die Strecke wird zu gefährlich", er könne nicht verantworten, dass Ölwannen aufgerissen werden oder Fahrzeuge sich überschlagen. Der Parcours wurde deshalb geringfügig verlegt, und die Jagd um Sekunden und Bruchteile ging weiter.
 
In der Klasse 9 (verbesserte Fahrzeuge bis 1300 ccm) ging erneut Alexander Weiß an den Start, fuhr eine fantastische Zeit von 1:01,30 Minuten, hätte damit fast die Bestzeit der verbesserten Fahrzeuge geschafft. Wenn nicht Helmut Hoffmann, AvD Weiden, um 21 Hundertstel schneller gewesen wäre. Die Klasse 12 (über 2000 ccm) dominierte der Audi-Quattro des ASC. Schnellster mit 1:03,05 war Max Fenk.
       
Mit 59,16 Sekunden für eine Runde holte sich Mit 59,16 Sekunden für eine Runde holte sich Bernhard Bruckmüller vom MSC Schmidmühlen die Tagesbestzeit.)   Höhepunkt beim Cross-Slalom sind die futuristisch anmutenden Eigenbau-Fahrzeuge. Breiter Radstand, tiefer Schwerpunkt und etliche PS auf der Hinterachse - das ist Motorsport pur. Seit Jahren fährt hier Bernhard Bruckmüller aus Schmidmühlen seine Konkurrenten in Grund und Boden. So auch am Sonntag, als sich die ASC-Fahrer Walter Franz und Reinhold Reger mit den Plätzen 2 und 3 begnügen mussten.

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 30. Oktober 2012

Ohne nennenswerte Unfälle

Meisterehrung des ASC Sulzbach-Rosenberg nach Auto-Cross- und Jugend-Cross-Cart-Meisterschaft

Sulzbach-Rosenberg. (gfr) 59 Veranstaltungen waren in diesem Jahr bereits im Kalender des Automobil-Sport-Clubs Sulzbach-Rosenberg (ASC) aufgeführt, weitere zwölf stehen noch an. Der Club gehört nach den Worten von Bürgermeister Michael Göth zu den rührigen Sportvereinen der Herzogstadt.

Die NAVC-Ortsclubs MSF Berg, MSC Berg, NMF Neumarkt, RHT Rohrenstadt, MSC Schmidmühlen, MSC Wallerberg und der Renault-Club Trautmannshofen hatten heuer als Veranstaltergemeinschaft unter der Regie des Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg e.V. im NAVC die Bayerische Auto-Cross-Slalom-Meisterschaft sowie die Bayerische Jugend-Cross-Kart-Slalom-Meisterschaft ausgetragen. Krönender Abschluss war nun am Samstag im Wagnersaal in Großenfalz die Meisterehrung. Solche Vereine seien nur zu unterstützen und daher werde er es wie sein Amtsvorgänger halten und demnächst ASC-Mitglied werden, sagte Bürgermeister Göth. ASC-Vorsitzender Hans Bohmann unterstrich, dass es in der abgelaufenen Saison nur faire sportliche Wettkämpfe gegeben habe. Er dankte den an der Meisterschaft beteiligten Vereinen und den Sponsoren.

Als eine meist ziemlich staubige Angelegenheit bezeichnete Lothar Göhler die Bayerische Auto-Cross-Meisterschaft. Nur ein einziger Wettbewerb sei heuer wegen schlechten Wetters und der damit verbundenen Unbefahrbarkeit des Ackers abgesagt worden.

Die Veranstalter könnten mit den Teilnehmerzahlen von durchschnittlich 130 Startern zufrieden sein. Göhler wies darauf hin, dass für diese Meisterschaft insgesamt 2400 Durchgänge ohne nennenswerten Unfall absolviert wurden. "Da kann ich wohl behaupten, dass sportlich geschulte Autofahrer eben doch die besseren Kraftfahrer sind".

126 Fahrer in der Endwertung

Sulzbach-Rosenberg. (gfr) Unter der Regie des Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg wurden heuer die Bayerische Auto-Cross-Slalom-Meisterschaft sowie die Bayerische Jugend-Cross-Kart-Slalom-Meisterschaft ausgetragen. Insgesamt waren 126 Fahrer in die Endwertung gekommen. Die Besten von ihnen konnten am Samstag beim Abschluss- und Ehrenabend in Großenfalz ihre Pokale und Preise erhalten. Martin Meyer, Sportleiter des NAVC-Landesverbandes Nordbayern, hob hervor, dass diese Cross-Slalom-Meisterschaft einmalig unter allen NAVC-Landesverbänden sei.

Eine besondere Auszeichnung hatte Lothar Göhler für Anneliese Franz, Trainerin der ASC-Cross-Kart-Junioren, vorgesehen. Zwölf Mädchen und Jungs des ASC hatten sich an der Cross-Kart-Meisterschaft beteiligt, zwei davon, Jonas Renner und Thomas Lorenz, wurden jeweils Meister ihrer Klasse. Ihr Erfolg und das gute Abschneiden der übrigen Cross-Kart-Fahrer sei der Trainerin Anneliese Franz mit ihrem unermüdlichen Einsatz für "ihre" Kinder zu verdanken, so Göhler.

Die "Oberpfälzer Spitzboum" ließen es dann mit zünftiger bayerischer Musik richtig krachen und da bewiesen die NAVC-Motorsportler, dass sie auch beim Tanzen richtig Gas geben können.

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 14. November 2012

Mittelpunkt des regen Vereinslebens

Automobilsport-Club feiert "40 Jahre Hutzelstriegelhütte" - Ehrung für sieben Häuslebauer

Zu einem Geburtstagsfest der besonderen Art hatte der Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC in sein Clubheim nach Rothsricht eingeladen. Anlass war der vierzigste Jahrestag vom Bau des ASC-Clubheimes in Rothsricht. Als im Jahr 1972 bekannt wurde, dass ein Fertigteilehaus, welches als Flüchtlingsbaracke am Schelmesgraben stand, abgerissen werden sollte, griff man schnell zu, zerlegte das Haus und baute es nahe der Ortschaft Rothsricht wieder auf.

Viele Arbeitsstunden

In mehr als 10 000 freiwilligen Arbeitsstunden machten die Mitglieder das Haus mit einer 200 Quadratmeter großen Grundfläche zum gemütlichen und gesellschaftlichen Mittelpunkt ihres Vereinslebens und tauften es auf den Namen "Hutzelstriegelhütte". In den vierzig vergangenen Jahren wurde das Haus immer mit Leben erfüllt. Neben gesellschaftlichen Veranstaltungen wie Kinderfasching, Silvesterpartys, Preisschafkopf oder Filmabende wurden auch Sportkommissar-Seminare, Beifahrerlehrgänge oder Veranstaltungen des NAVC-Landesverbandes Nordbayern darin abgehalten. Zum 40. Geburtstag hatte nun der ASC die Mitglieder in Sachen "Clubheimbau" nach Rothsricht eingeladen: ASC-Vorsitzender Hans Bohmann freute sich, noch sieben "Häuslebauer" begrüßen zu können. Lothar Göhler zeigte in einer Chronik den Werdegang des Vereinsheimes auf, in einer Diaschau mit historischen Bildern wurden viele Erinnerungen wach. Beim Abendessen kamen Erinnerungen und Anekdoten zur Sprache, man bewunderte den damaligen Idealismus der Mitglieder.

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