Presseberichte 2010

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 11.01.2010

 

Viele Höhepunkte, starker Einsatz

Erfolgreiche Fahrer beim Automobil Sport-Club Sulzbach-Rosenberg - Bilanz und Ehrungen

 

Sulzbach-Rosenberg (gtl) Auf ein Jahr mit vielen Höhepunkten, aber auch geprägt von großem Einsatz seiner Mitglieder blickte der Automobil Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC  bei seiner 55. Jahreshauptversammlung in seinem Clubheim in Rothsricht zurück. Der 1. Vorsitzende Hans Bohmann freute sich in seiner Begrüßung über den zahlreichen Besuch. In seinem Jahresrückblick hob er besonders die Leistungen der Sportfahrer hervor, die in der vergangenen Saison 218-mal an den Start gingen. Auch die große Anzahl von Eigenveranstaltungen beweise eine ungebrochen fortschreitende Aktivität. Bohmann dankte allen Helfern und Fahrtleitern der diesjährigen Veranstaltungen, den Behörden in Stadt- und Landkreis, die dem NAVC-Motorsport immer wohlwollend gegenüberstehen, sowie der Geschäftswelt und den Banken für ihre Unterstützung.

Sein besonderer Dank galt der aktiven Jugendgruppe und ihren Betreuern. Bohmann versprach, das auf hohem Niveau liegende Vereinsleben auch im neuen Jahr weiter zu führen. Schriftführer Lothar Göhler brachte in seinem Jahresbericht die gesellschaftlichen Veranstaltungen des Clubs in Erinnerung, die über Camping-Rallye, Omnibus-Ausflügen, Preisschafkopf und Adventsnachmittag reichen. Weiter war der Club bei vielen Veranstaltungen des Deutschen NAVC und im öffentlichen Leben präsent. Von ausgezeichneten Erfolgen konnte anschließend Sportleiter Manfred Scharnagel berichten. Die Palette reichte dabei von Jugend-Kart-Slaloms, Geschicklichkeitsturniere, Auto-Cross-Slalom und Cross-Kart- Slalom, Berg- und Straßenslaloms.

Bei Sportveranstaltungen in ganz Bayern gingen die Sportfahrer 218-mal an den Start, wobei die Jugendgruppe einen Anteil von 61 Starts hatte. Die Ausbeute waren 25 Klassensiege, 39 Goldplaketten, 53 Silberplaketten, 68 Bronzeplaketten und 43 Erinnerungsplaketten. Herausragende Erfolge waren in der nordbayerischen Turniermeisterschaft der 4. Platz von Walter Birkel, der 3. Platz in der nordbayerischen Slalom-Meisterschaft von Heiko Hecht und in der Bayerischen Auto-Cross-Slalom-Meisterschaft der Bayerische Meistertitel von Reinhold Reger in der Klasse 13 und Max Fenk in den Klassen 12 und 14. Vizemeister wurden in der Klasse 10 Albert Greß, in der Klasse 12 Werner Bielesch und in der Klasse 13 Walter Franz.. Auf den weiteren Plätzen konnten sich Bertram Lukesch, Stephanie Franz, Alexander Weiß, Heiko Hecht, Markus Rößler und Liane Reger gut platzieren. Liane Reger konnte sich zudem den Titel Bayerische Meisterin der Damenklasse sichern. Der ASC wurde Bayerischer Mannschafts-Vizemeister.

In der Jugendgruppe sicherte sich Anne Renner den Bayerischen Meistertitel in der Cross-Kart-Klasse 17. Vizemeister der Klasse 18 wurde Kevin Renner und der Bayerische Meistertitel in der Klasse 19 ging an Lukas Renner. Auf den weiteren Plätzen folgten Marina Faltenbacher, Werner Simon, Thomas Lorenz, Maximilian Klein, Timo Rubenbauer und Sandro Weiß.

Spannend wurde es bei der Vergabe des neuen ASC-Wanderpokales für den Sportfahrer mit den meisten DAM-Punkten aus sechs Läufen. Mit nur 0,003 Punkten vor seinem Verfolger Reinhold Reger hatte Heiko Hecht hier die Nase vorn. Die Jugendsprecher Sandro Weiß und Lukas Renner berichteten von den Cross Läufen beim MSF Berg, MSC Berg, MSC Wallerberg, RHT Rohrenstadt, ASC Sulzbach-Rosenberg und RC Trautmannshofen bei denen die Jugendgruppe mit 9 aktiven Fahrern unterwegs war. Ihr besonderer Dank galt der Mannschaftsbetreuerin Anneliese Franz sowie der „Reparaturcrew“, die die beiden Cross Kart „fit“ gehalten haben und Reinhold Reger für die kostenlose Bereitstellung seiner Werkstatt.

Guten Motorsport bot der ASC auch bei seinen Großveranstaltungen. So zählte das 29. Sulzbach-Rosenberger Geschicklichkeitsturnier unter anderem als Lauf zur Meisterschaft des NAVC-Landesverbandes Nordbayern. Der 17. ASC Jugendkart-Slalom auf dem Dultplatz wurde zur Bayerischen Kart-Meisterschaft gewertet und der 24. ASC Cross Slalom in Pesensricht hatte mit 115 Teilnehmer ein großes Teilnehmerfeld. Hans Bohmann und Manfred Scharnagel nahmen die Ehrungen der Clubmeister und aktiver Sportfahrer vor. Als Clubmeister der Jugendgruppe konnte sich Thomas Lorenz profilieren, gefolgt von Anne Renner und Lukas Renner.

Die sportliche Clubmeisterschaft gewann Heiko Hecht, gefolgt von Max Fenk und Reinhold Reger. Die touristische Clubmeisterschaft, bei der 61 Mitglieder punkteten, sah Hans Bohmann als Sieger, gefolgt von Lothar Göhler und Walter Birkel. Die Motorsportspange des NAVC-Landesverbandes Nordbayern ging in Silber an Maximilian Klein und Thomas Lorenz. Die goldene Ausführung erhielten Werner Bielesch, Lukas Renner, Kevin Renner, Heiko Hecht und Sandro Weiß.

Die ASC-Ehrennadel in Bronze ging an Johann Paulus, Monika Prün und Alexander Weiß. Mit der goldenen Ehrennadel für 30-jährige Clubmitgliedschaft wurden Günter Christinger, Thomas Christinger, Marianne Petter, Georg Renner, Claus-Dieter Trinks und Werner Vogl ausgezeichnet. In einer Vorschau auf das kommende Jahr gab Bohmann ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm bekannt. So stehen neben den touristischen Veranstaltungen auch die motorsportlichen Höhepunkte wie Geschicklichkeitsturnier, Kart-Slalom und Cross-Slalom wieder auf dem Programm.

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 08.04.2010

 

"Ostereier-Jagd" bringt fette Beute

 

Es hat bereits eine lange Tradition, das Ostereiersuchen des Automobil Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC. Und so traf man sich auch heuer zur Jagd auf die Ostereier "Rund um den Hutzelstriegel". Der Club-Osterhase hatte 120 bunte Ostereier in den Wäldern versteckt und es war nicht einfach, im unwegsamen Gelände alle Eier zu finden.
Rätselraten herrschte unter den Teilnehmern auch über die Größe des Osterhasen, da einige Eier in Astgabeln der Bäume lagen. Bei Kaffee und Kuchen im Clubheim klang dann die Aktion aus.

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 06.05.2010

 

Zentimetergenau zum Sieg rangiert

30. Sulzbach-Rosenberger Geschicklichkeitsturnier des Automobilsportclubs

 

Sulzbach-Rosenberg (gtl) Als der NAVC-Landesverband Nordbayern im Jahr 1980 den Automobil Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC ersuchte, für ein abgesagtes Geschicklichkeitsturnier einzuspringen, ahnte man beim ASC nicht, dass man dreißig Jahre später zum 30. Sulzbach-Rosenberger Geschicklichkeitsturnier einladen würde.

Am Wochenende war es wieder soweit und die nordbayerische Turnier-Elite traf sich zum 2. Meisterschaftslauf in Sulzbach-Rosenberg. Als Gesamtsieger zeigte diesmal eine Frau den Männern „wo der Hammer hängt“. Sigrid Hermanns aus dem Baden-Württembergischen Laichingen, die für den MSC Altmühltal startet, fuhr mit einem fehlerfreien Lauf auf Platz eins.

Unter dem Motto „Motorsport für jedermann“ waren alle interessierten Kraftfahrer mit einem gültigen Führerschein zur Teilnahme eingeladen. Für Teilnehmer mit einem DAM-Sportfahrerausweis wurde die Veranstaltung als Lauf zur Turniermeisterschaft des NAVC-Landesverbandes Nordbayern und zum NAVC-Sportabzeichen gewertet. Gefahren wurde nach der NAVC-Turnierordnung, die insgesamt neun Geschicklichkeitsaufgaben beinhaltet. Jeder Teilnehmer hatte zwei Durchgänge, wobei der besserer gewertet wurde. Strafpunkte konnte man sich schnell einhandeln, denn der Parcours war nicht leicht zu bewältigen. Hier ging es um Millimeterarbeit und eine perfekte Beherrschung des Fahrzeuges war Voraussetzung für eine gute Platzierung. Slalom, Wendeviereck, heranfahren an zwei Gatter, Spurgasse und Einparken wurde für manchen zur Punktefalle. Zur Bewältigung aller Aufgaben hatten die Teilnehmer fünf Minuten Zeit, die allerdings nur bei Punktgleichheit gewertet wurde und selbst bei gemächlicher Fahrweise leicht einzuhalten war. Um die absolute Chancengleichheit zu gewährleisten, wurden die Hindernisse jeweils nach Fabrikat, Typ, Ausführung und Baujahr des Wagens auf ein genau festgelegtes Maß eingestellt.

Für die Streckenposten bedeutete dies viel Arbeit um bei 54 Durchgängen immer wieder die Hindernisse umzustellen. Verständlich, dass Turnierleiter Walter Birkel zusammen mit dem perfekt eingespielten Helferteam alle Hände voll zu tun hatte, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Der 1. Bürgermeister von Sulzbach-Rosenberg Gerd Geismann zeigte sich am Start erfreut und erstaunt mit welcher vollkommener Fahrzeugbeherrschung hier die Sportler am Werk waren.

Nach einer schnellen Computer-Auswertung standen gegen 17 Uhr die Sieger fest und ASC Boss Hans Bohmann bedankte sich vor der Siegerehrung bei den eingesetzten Helfern, die sechs Stunden in zum Teil strömenden Regen für einen reibungslosen Ablauf des Turniers gesorgt hatten. Sein Dank galt auch den Firmen Knarr und Fenk, die ihren Parkplatz zur Verfügung gestellt hatten.

Gesamtsieger wurde Sigrid Hermanns vom MSC Altmühltal die mit null Fehler und einer Zeit von 3.21.35 Minuten den Sieg erringen konnte und ihrem Verfolger Günter Herrmann der ebenfalls den Parcours mit null Fehler bewältigte, aber eine Zeit von 4.16.14 Minuten dafür benötigte auf den 2. Platz verwies. Platz drei ging an Theo Hermanns vom MSC Altmühltal mit einem halben Strafpunkt und einer Zeit von 2.29.09 Minuten. Auf den weiteren Plätzen kamen mit je einem Strafpunkt Erwin Herrmann Erwin und Herrmann Jürgen vom MSC Altmühltal, mit je zwei Punkten Erich Ziegler vom ASC Ansbach, Martin Meyer vom ASC Ansbach, Walter Birkel ASC Sulzbach-Rosenberg, Brigitte Meyer ASC Ansbach und Alexander Weiß vom ASC Sulzbach-Rosenberg. Als beste Dame wurde Sigrid Hermanns ausgezeichnet. Die Mannschaftswertung gewann der MSC Altmühltal vor dem ASC Sulzbach-Rosenberg und dem ASC Ansbach und als beste ASC-Fahrer erhielten Walter Birkel, Alexander Weiß und Matthias Bohmann je einen ASC-Clubregenschirm, den sie bei diesem Wetter gut gebrauchen konnten.

Alles in allem konnte der Automobil Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC mit seiner Arbeit und den gezeigten Leistungen zufrieden sein. Geschicklichkeit am Steuer war gefragt und so kann man dieses Turnier auch als Beitrag zur Verkehrssicherheit werten, denn nur wer sein Fahrzeug vollständig beherrscht, reagiert richtig in gefährlichen Situationen.

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 16.07.2010

 

Rennfahrer-Nachwuchs am Start

18. Jugend-Kart-Slalom des Automobil-Sport-Clubs Sonntag am Dultplatz - Wertung zur Bayerischen Meisterschaft

 

Seinen 18. ASC-Jugend-Kart-Slalom veranstaltet der Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC kommenden Sonntag auf dem Sulzbach-Rosenberger Dultplatz. Gefahren wird in acht Klassen. Um 9 Uhr geht die Klasse 16 mit den Jahrgängen 2000, 2001 und 2002 auf den Parcours.
Ab 9.20 Uhr gehen in der Klasse 17 die Jahrgänge 1998 und 1999 an den Start. Die Klasse 18a mit den Jahrgängen 1997, 1996 und 1995 wird ab 10 Uhr auf die Piste geschickt. In der Klasse 19a starten schließlich ab 10.10 Uhr die Jahrgänge 1992, 1993 und 1994. Diese Klassen starten ausschließlich auf 80-ccm-Comer-Karts.
Auch in diesem Jahr sind in Sulzbach-Rosenberg die Klassen der 100- ccm-Karts am Start, die mit Yamaha- und Rotax-Max-Jun.-Motoren ausgerüstet sind. Für diese Klassen wird der Kurs auf 1000 Meter verlängert. In der Klasse 18b starten damit die Jahrgänge 1995, 1996 und 1997 ab 10.30 Uhr.
Die Klasse 19b mit den Jahrgängen 1994 und älter werden um 11.15 Uhr auf die Piste geschickt.
Die offene Klasse 19c der 100 ccm Karts startet mit den Jahrgängen 1994 und älter um 12 Uhr und schließlich gehen noch gegen 12:30 Uhr mit der Klasse 19d die Jahrgänge 1994 und älter mit über 100 ccm offenen Karts an den Start

Die Fahrer müssen den Parcours dreimal durchfahren, wobei der erste Lauf als Trainingslauf gilt. Für Teilnehmer mit einem gültigen DAM-Fahrerausweis wird die Veranstaltung als Lauf zur Nordbayerischen NAVC Kart-Slalom-Meisterschaft und für das NAVC-Sportabzeichen gewertet.
Da diese Veranstaltung auch für die Bayerische Kart-Slalom-Meisterschaft gewertet wird, erwartet der ASC Sulzbach-Rosenberg im NAVC auch viele Teilnehmer aus dem südbayerischen Raum.

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 19.07.2010

 

Der Kampf um Zehntelsekunden

 

Fast 50 Kartfahrer aus ganz Bayern auf der Slalompiste am neuen Dultplatz

 

Der neu gestaltete Dultplatz und seine teilweise verbreitete Fahrbahn bringen deutliche bessere Voraussetzungen für den Kart-Slalom des Automobil-Sportclubs Sulzbach-Rosenberg im NAVC. Fast 50 Kartfahrer aus dem gesamten bayerischen Raum, die gestern um Zehntelsekunden kämpften, um möglich schnell durch die mit Pylonen markierte Strecke zu flitzen, bestätigten das.
Für die vier "kleinen Klassen" mit 80-ccm-Comer-Motoren betrug die Streckenlänge knapp 500 Meter. Die weiteren Teilnehmer mit Yamaha- oder Rotax-Max-Motoren mit 100 ccm oder mehr fuhren den größten Teil des Parcours doppelt.
In den Klassen 16 und 17 erhielten alle Kart-Junioren Pokale, aber am meisten strahlte Pascal Güldiken vom NMF Neumarkt, denn er holte sich mit gerade einmal 43,63 Sekunden den großen Olaf-Fischer-Wanderpokal für die Tagesbestzeit in den Comer-Klassen. Die Bestzeit im "langen Parcours" markierte Patrick Inzenhofer, MSC Berg, der 1:01,87 Minuten unterwegs war.

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 20.07.2010

 

Geschicklich und Taktik als Trümpfe

Beim Kart-Slalom des ASC Sulzbach-Rosenberg entscheidet nicht der "Bleifuß"

 

Sulzbach-Rosenberg. (gfr) Um Punkte für die Bayerische Kart-Slalom-Meisterschaft sowie für die Meisterschaft des NAVC-Landesverbands Nordbayern und für das NAVC-Sportabzeichen ging es auf dem Dultplatz beim 18. Sulzbach-Rosenberger Kart-Slalom des Automobil-Sport-Clubs Sulzbach-Rosenberg ASC-Fahrtleiter Manfred Scharnagel und sein Helfer-Team hatten einen Kurs abgesteckt, der es in der kurzen, aber auch in der langen Strecke in sich hatte.

Enge Kurven und einige Sprintstrecken, eine Wende und der gleiche Weg zurück zum Ziel forderten von den Kart-Junioren höchste Konzentration, denn beim geringsten Fahrfehler flogen die Gummipylone und brachten damit Strafsekunden. Für die "kleinen Klassen" mit den 80-ccm-Comer-Motoren betrug die Streckenlänge knapp 500 Meter, doppelt so lange war dann der Parcours für die Kart-Fahrer mit den 100-ccm-Motoren der Yamaha-oder Rotax-Max-Karts.

Schnelle Computer

Mit einer Genauigkeit von einer hundertstel Sekunde hielten Lichtschranke und Auswertungscomputer die gefahrenen Zeiten fest, Matthias Bohmann musste nur noch die zusätzlichen Strafsekunden wegen eventueller Fahrfehler eingeben und schon druckte der Zentralrechner die Ergebnisliste aus.
Der Parcours war exakt markiert, wenn einer der Kart-Junioren mit Bleifuß eine gute Zeit erzwingen wollte, flogen die Pylone. Während der kurze Kurs für die Klassen 16 bis 19a noch einigermaßen überschaubar war, galt es bei der langen Strecke doch in Sekundenbruchteilen zu entscheiden, ob am nächste Pylon rechts oder links herum gefahren werden musste.

Richtig ernst wurde es bei den zwei Wertungsläufen, von denen der bessere galt. Knapp unter 50 Sekunden flitzten die Comer-Klassen durch den Parcours, wobei Pascal Güldiken, NMF Neumarkt, dann doch noch zwei Sekunden schneller war als seine Konkurrenten. Güldiken gewann damit den großen Wanderpokal für die Tagesbestzeit war.

Große Klassen

Etwas schärfer ging es in den "großen" Klassen zu. Mit 1.05.68 Minuten legte Alexander Haselbeck, MSF Piegenhofen, der in den Vorjahren in den "kleinen Klassen" gewonnen hatte, vorläufige Bestzeit vor, wurde aber von Michael Eidenschink, NAC Amberg mit 1.02.82 deutlich unterboten. In der Kl. 19c ließ Patrick Inzenhofer, MSC Berg, wirklich nicht mehr anbrennen und die Zeitnahme stoppte bei ihme im ersten Lauf bei 1.02.10 Minuten, im zweiten Lauf bei 1.01.87 Minuten. Zwar war Daniel Blank, MSC Bechhofen, mit 1.01.81 Minuten etwa schneller, aber dafür zu schnell und fegte eine Pylone um. Fazit: fünf Strafsekunden und weg war Platz 1.

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 27.07.2010

 

Mit Wohnwagen zum Lagerplatz

Camping-Rallye beim Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC

 

 

Schon zum 40. Mal heißt es beim Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC: "Campingfreunde und Rallye-Fans, holt eure Zelte aus dem Keller und die Wohnwagen aus der Garage". Seit nun mehr 40 Jahren führt die ASC-Camping-Rallye die Teilnehmer in die schönsten Gegenden unserer Heimat.
Auch in diesem Jahr soll die Rallye zu keiner sportlichen Höchstleistung herausfordern, sondern die Teilnehmer in eine gemütliche Runde zusammenführen. Die Camping-Rallye läuft vom kommenden Freitag bis Sonntag, 1. August. Die Startzeit ist dabei jedem freigestellt. Zielort und Fahrtstrecke ergeben sich aus den Teilnehmerunterlagen, die ab Donnerstag gegen ein Startgeld von 15 Euro bei der Shell-Tankstelle Wild in Rosenberg erhältlich sind.
Im Startgeld, das für zwei Personen gilt, ist enthalten der kostenlose Aufenthalt am Zielort von Samstag bis Sonntag, der Eintritt in das Freibad, am Samstagabend die Lagerfeuerparty mit Freibier und ein Essen, sowie für jeden, der die Idealstrecke fährt, die Teilnehmerplakette mit eigenem Foto. Am Samstagnachmittag findet wieder die beliebte Kinder-Olympiade statt, bei der es viele Preise zu gewinnen gibt. Die Fahrtanweisungen, die zum Ziel führen, sind leicht und für jeden verständlich. Es geht ca. vierzig Kilometer über normale Landstraßen.
Am Zielort sind Strom, Wasser, Toiletten und Warmduschen vorhanden. Mitmachen kann jedermann, gestartet wird bei jedem Wetter.

 

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 30.07.2010

 

Im Zickzack hinter den Pokalen her

Fahrer des Automobil-Sport-Clubs Sulzbach-Rosenberg im NAVC auf Meisterschaftskurs

 

Sulzbach-Rosenberg. (gtl) Sie sind auch heuer auf der Jagd nach Punkten und Medaillen in ganz Deutschland unterwegs, die Fahrer des Automobil- Sport-Clubs Sulzbach-Rosenberg im NAVC. Die Straßenslalomfahrer zeigen sich dabei besonders aktiv. Neben Heiko Hecht, der sich schon seit Jahren dem Straßenslalomsport widmet, starten heuer Oliver Endres und Jochen Werner mit ihrem BMW auf den Slalom-Strecken Deutschlands.

Gute Erfolge konnte bereits Heiko Hecht einfahren. Für seinen Slalomsport benutzt er einen BMW 318is mit 140 PS. Bedingt durch die vielen Verbesserungen am Fahrwerk und Motor hat sein Fahrzeug natürlich keine Straßenzulassung mehr und ist in der Gruppe 2 eingestuft.

Videos zu sehen

Er startete in der Klasse 11 (1600 bis 2000 ccm) bei den Deutschen Meisterschaftsläufen des AC Gunzenhausen und MSC Jura, beim Slalom des AMC Feucht, AvD Weiden und MSC Bechhofen. Gegen starke Konkurrenz konnte er dabei mit zwei Silber und drei Bronzeplaketten gute Erfolge erzielen. Schöne On-board-Videos von den Rennläufen gibt es unter www.motorsport-hecht.de zu sehen.

Absolute Newcomer im Slalom-Sport sind die ASC-Fahrer Jochen Werner und Oliver Endres. Für ihren Sport benutzen sie einen BMW 318ti, der außer den erlaubten Änderungen wie Überrollbügel und Schalensitz ein absolut serienmäßiges Auto ist. Bei den Slaloms des AC Gunzenhausen, MSC Jura, MSC Bechhofen und AMC Feucht holten sie sich die ersten Erfahrungen, wobei der 8. Platz von 18 und eine Silberplakette bei MSC Jura für Jochen Werner bereits ein gutes Ergebnis war.

Auch beim "großen" Sport mischen sie bereits mit. So starteten sie beim 30. Hunsrücker Bergslalom, der vom MSC Idarwald als Lauf zur deutschen Bergmeisterschaft durchgeführt wurde. Beide ASC-Fahrer möchten heuer so viel wie möglich starten und gute Erfahrungen sammeln.

Viele Jahre aktiv

Mit Walter Birkel hat der ASC einen Sportfahrer in seinen Reihen, der sich seit vielen Jahren dem Turniersport verschrieben hat. Birkel, der sich wieder um die nordbayerische Turnier-Meisterschaft bewirbt, startete heuer auf seinem Renault Scenic bereits bei den Meisterschaftsläufen des MSC Altmühltal, ASC Sulzbach-Rosenberg, ASVC Wieseth, ASC Ansbach und SSC Eysölden. Mit seinen Erfolgen (einmal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze, ein Gesamtsieg beim MSC Altmühltal) liegt Walter Birkel zurzeit auf dem 3. Platz der nordbayerischen NAVC-Turnier-Meisterschaft.

Um an Erfahrungen der früheren Orientierungsfahrten anzuknüpfen, startete das "altgediente" ASC-Team Lothar Göhler/Walter Birkel auf einem Golf bei der 34. Amberger Orientierungsfahrt des NAC Amberg. Im Kreise der aktiven Meisterschaftsbewerber vorne zu landen, war natürlich unmöglich, aber nach zwanzigjähriger Pause beim Meisterschaftslauf nicht als Letzte anzukommen, schon ein Erfolg.

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 05.08.2010

 

Zielfahrt ohne sportlichen Ehrgeiz

40. Camping-Rallye des ASC im NAVC - Gemütlichkeit und Geselligkeit im Vordergrund

 

Sulzbach-Rosenberg (gtl) Sonnenschirme und Markisen waren die gefragtesten Utensilien bei der 40. ASC Camping-Rallye, die der Automobil Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC am vergangenen Wochenende durchführte. „Hallo Campingfreunde und Rallye-Fans, holt eure Zelte aus dem Keller und die Wohnwagen aus der Garage“.

Mit dieser Einladung lädt der ASC Sulzbach-Rosenberg im NAVC seit nunmehr 40 Jahren seine Mitglieder zu einer touristischen Zielfahrt ein. Sie fordert nicht zu einer sportlichen Leistung heraus, sondern die Teilnehmer zu einer gemütlichen und geselligen Runde zusammenführt und deren Zielort traditionsgemäß vorher geheim ist. So machten sich 23 Wohnwagen- Wohnmobil- und Zelt-Besatzungen auf, das vorerst unbekannte Ziel zu finden, dass sich heuer im Frankenalb-Campingplatz in Etzelwang befand. „Verlassen Sie Sulzbach-Rosenberg in Richtung Auerbach und biegen sie bei Edelsfeld links ab“ So lautete der erste Satz der Fahrtbeschreibung, der die Teilnehmer schließlich über Eschenfelden und Kirchenreinbach nach Etzelwang führte.

Unterwegs mussten einige Kontrollfragen beantwortet werden und so wissen die Teilnehmer jetzt, das die Bewohner von Eschenfelden „Schneckengrober“ genannt werden und das der große Gasspeicherbrand im Jahr 1970 war. In Etzelwang war bereits ein ASC-Vorauskommando ab Mittwoch tätig und so grüßte von weitem die Clubfahne mit dem Sulzbach-Rosenberger Wappen. Die Campingfans, zu denen sich sogar eine Bulldog-Besatzung mit einem als Campingwagen umgebauten  Gerätewagen gesellt hatte, erwartete eine schön gelegene Gruppenwiese, die mit Toiletten, Warmduschen und Stromanschlüssen ausgestattet war und auf der sich alsbald ein lustiges Lagerleben entwickelte. Zur traditionellen Lagerfeuerparty am Samstagabend begrüßte ASC-Boss Hans Bohmann die ansehnliche „Camperschar“.

Sein Dank ging an Fahrtleiter Jürgen Hänisch mit seinem Fahrtsekretär Detlef Pilhofer für die gute Ausarbeitung der 40. ASC Camping-Rallye. In einem kurzen Rückblick erinnerte Bohmann an die Camping-Rallyes der vergangenen vierzig Jahre.

Erstes Ziel im Bayerwald

Was im Jahr 1969 als Zielfahrt nach Eschlsaigen in den Bayerischen Wald gedacht war, entwickelte sich zu einem festen Bestandteil im ASC-Veranstaltungsprogramm. Wer hätte damals geahnt, dass sich diese als einmalige Rallye gedachte Veranstaltung nach vierzig Jahren noch immer so großer Beliebtheit erfreut. Von Töging im Altmühltal bis Immenreuth und vom Eixendorfer Stausee über Trausnitz, Schwarzmühle oder dem Steinbergsee führten die vierzig Veranstaltungen die Teilnehmer in die schönsten Gegenden unserer Heimat. Waren die Teilnehmer in den siebziger Jahren noch mit Zelt und Schlafsack unterwegs, sind nun die Wohnwagen und Wohnmobile in der Überzahl.

Gegrilltes Spanferkel

Als besondere Überraschung spendierte der ASC anlässlich der 40. Rallye den Teilnehmern ein gegrilltes Spanferkel mit Knödel und dazu passten natürlich auch drei Fässer Freibier. Zu späterer Stunde gab es noch eine Jubiläums-Verlosung, bei der alle Startnummern schöne Preise erhielten, sowie für jeden eine Teilnehmerplakette mit eigenem Foto.

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 05.10.2010

 

Sämtliche vorderen Plätze belegt

25. ASC-Cross-Slalom in Ottmannsfeld eine klare Angelegenheit für die jungen Sulzbach-Rosenberger Fahrer

 

In der Klasse 17 die ersten drei, in der Klasse 18 die ersten sieben und in der Klasse 19 die ersten vier Plätze für die Cross-Junioren des Automobil-Sport-Club Sulzbach-Rosenberg e.V. im NAVC: Besser hätte es für jungen ASC-Stoppel-Crosser beim 25. ASC-Cross-Slalom auf einem Acker nahe Ottmannsfeld gar nicht laufen können, als es am Wochenende ausging.
Etwa 400 Meter war der Parcours lang, mit Reifen und Pylonen abgesteckt und nicht alleine der Schnellste konnte gewinnen, sondern der, der schnell und vor allem fehlerfrei durch den Kurs kam.
Für umgefahrene Pylone gab es nämlich einige Strafpunkte, die der tatsächlich gefahrenen Zeit hinzu addiert wurden.
Das wöchentliche Training, das Sportleiterin Anneliese Franz für ihre Schützlinge angesetzt, war offensichtlich nicht umsonst, denn sonst hätten die Cross-Junioren ihre Konkurrenten nicht so überlegen abgehängt.
Sieger in der Klasse 17 wurde Jonas Renner mit 46.54 Sekunden. 45.09 Sekunden war die Bestzeit in der Klasse 18 für Michael Donhauser und Platz eins in der Klasse 19 und absolute Tagesbestzeit fuhr Sandro Weiß mit nur 44.12 Sekunden.
Jeweils Klassenzweite wurden Simon Werner, Timo Rubenbauer und Lukas Renner, die dritten Plätze belegten Markus Janner, Jannis Renner und Thomas Lorenz. (Ein ausführlicher Bericht über den 25. ASC-Cross-Slalom folgt)

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 06.10.2010

 

Im ersten Wertungslauf Tagesbestzeit

Lokalmatadoren beherrschen 25. ASC-Cross-Slalom in Ottmannsfeld - Gute Ergebnisse der Jugend

 

Sulzbach-Rosenberg/Ottmannsfeld. (gfr) Die Auto-Cross-Spezialisten des Automobil-Sport-Clubs Sulzbach-Rosenberg e.V. im NAVC ließen sich beim 25. Auto-Cross-Slalom auf einem Acker nahe Ottmannsfeld die Butter nicht vom Brot nehmen, oder besser gesagt, die Siegerpokale nicht wegschnappen.

Insgesamt 99 Fahrer hatten sich gemeldet, denn es gab Punkte zur Bayerischen Auto-Cross-Slalom- und zur Bayerischen Jugend-Cross-Kart-Meisterschaft sowie zum NAVC-Sportabzeichen. 33 Jugendliche, davon 15 ASC-Cross-Junioren, sorgten am Sonntag für einen lebhaften Auftakt in Ottmannsfeld, aber auch für eine kurze Schrecksekunde, als Marina Faltenbacher im zweiten Wertungslauf mit ihrem Cross-Kart etwas zu mutig unterwegs war und sich überschlug.

Käfig hält stand
Es bestand aber überhaupt keine Gefahr, denn die Cross-Karts des ASC sind mit einem massiven Überrollkäfig ausgestattet, der selbst mehrfachen Überschlägen standhalten würde. So waren nur einige kräftige Helfer notwendig, um das Cross-Kart auf die Räder zu stellen. Marina Faltenbacher setzte ihren Wertungslauf fort, als wäre nichts gewesen. Aber 1:10.52 Minuten reichten bei Top-Zeiten um 46 Sekunden nicht mehr für einen Platz auf dem "Stockerl".
Jeder Teilnehmer beim Cross-Slalom hat einen Trainingslauf sowie zwei Wertungsläufe zu absolvieren, von denen nur der bessere zählt. Etwa 400 Meter war der Parcours bei den drei Cross-Kart-Klassen lang, nach etwa 1000 Meter waren die Tourenwagen wieder im Ziel.

Listen in Windeseile
Chefzeitnehmer und Streckensprecher Matthias Bohmann sorgte dafür, dass auf eine Hundertstelsekunde genau gemessen wurde und dass sein Computer auch in Windeseile die Ergebnislisten ausdruckte. Die Bestzeit alleine verhalf beim Cross-Slalom keinem zum Sieg, denn wer zu flott unterwegs war, räumte Pylone ab, für die es dann Strafsekunden gab, die der tatsächlich gefahrenen Zeit hinzugerechnet wurden.
Der ASC Sulzbach-Rosenberg setzt seit Jahren bei seinen Jugendlichen auf den Cross-Kart-Sport. Jugendbetreuerin und Sportleiterin Anneliese Franz sorgt für Training zweimal wöchentlich. Dass dieses auch Früchte trägt, zeigten am Sonntag die Erfolge ihrer Schützlinge beim 25. ASC-Cross-Kart-Slalom. In allen drei Jugendklassen belegten die 15 ASC-Cross-Junioren die vorderen Plätze, wobei Michael Donhauser außerdem den großen Wanderpokal für den besten ASC-Fahrer gewann.

Audi-Eigenbau
Gewertet wurde nach dem NAVC-Punktsystem, das Platzierung und Zahl der Teilnehmer je Klasse berücksichtigt. Auch bei den Tourenwagen gingen die Spitzenplätze an ASC-Fahrer. Albert Greß stellte auf seinem Honda CXR mit 1:01.52 Minuten die Bestzeit bei den verbesserten Tourenwagen auf und sorgte noch mit seinem Audi-Eigenbau gleich im ersten Wertungslauf mit 56.43 Sekunden für die Tagesbestzeit. Bei den Serientourenwagen stellte Henry Meka, Team SC Bogner, Sulzbach-Rosenberg auf seinem Mazda 323 mit 1:01.96 Minuten Bestzeit auf.

Bei dem Cross-Junioren gab es Pokale für alle Teilnehmer, in den Tourenwagen- und Eigenbau-Klassen erhielten 50 Prozent der Teilnehmer Pokale. ASC-Vorsitzender Hans Bohmann betonte ausdrücklich, dass der ASC mit dem Landwirt Dieter Dehling aus Ottmannsfeld einen nicht zu ersetzenden Gönner gefunden habe, da es immer schwieriger werde, geeignetes Gelände für derartige Motorsportveranstaltungen zu finden.

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 15.10.2010

 

Von den Kristallwelten zum Patscherkofel

 

Wenn der Herbst kommt, zieht es die Reisegruppe des Automobil Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC in die Ferne. Mit Sportleiter Manfred Scharnagel am Steuer eines Reisebusses ging es zuerst zum Tegernsee, der sich allerdings in Nebel verhüllt hatte. Besser sah es dann am Achensee aus, als die Sonne vom wolkenlosen Himmel auf den Dampfzug der Achenseebahn schien. Die Zahnrad-Dampflok "Hanna", mit dem Baujahr 1889, brachte die Motorsportler hinab nach Jenbach, wo Quartier bezogen wurde. Das erste Highlight des nächsten Tags war der Besuch der Swarovski-Kristallwelten in denen man in eine atemberaubende Welt aus Fantasie und Wirklichkeit entführt wird. Absoluter Höhepunkt war aber der Besuch der Bergisel-Arena mit der neu gebauten Skisprungschanze. Von dem 50 Meter hohen Turm bildete die Tiroler Bergwelt mit Nordkette und Patscherkofel eine malerische Kulisse. Nach einem Besuch in Innsbruck ging es wieder heimwärts.

 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 12.11.2010

Sieben Bayern-Meister für Herzogstadt

Cross-Slalom-Sportfahrer des Automobil-Sport-Clubs räumen in Traunfeld ab

 

Sulzbach-Rosenberg. (gtl) Einmal mehr standen die Sportfahrer des Automobil-Sport-Clubs Sulzbach-Rosenberg im NAVC im Rampenlicht. Bei der Siegerehrung der Bayerischen Auto-Cross-Slalom Meisterschaft in Traunfeld stellte der ASC mit Reinhold Reger, Werner Bielesch, Alexander Weiß und Liane Reger vier Bayerische Meister. Dazu kamen in den Cross-Kart-Klassen noch die Meistertitel in der Klasse 17 von Simon Werner, in der Klasse 18 von Timo Rubenbauer und in der Klasse 19 von Sandro Weiß.

Diese Bayerische Meisterschaft wird bei sieben Läufen in 14 Klassen ausgefahren, wobei in der Jugend-Cross-Kart-Meisterschaft noch drei Klassen der Jugendlichen dazu kamen, die mit sogenannten "Off-Road-Karts" um die Meisterschaft fuhren. Organisation und Durchführung der Meisterschaft lagen in diesem Jahr in den Händen des MSC Wallerberg im NAVC, Vorsitzender Gerhard Eichenmüller freute sich über die zahlreichen Motorsportler.

Umweltbewusst betreiben

Sein besonderer Gruß galt den Kindern und Jugendlichen, die heuer wieder mit ihren Cross-Karts die Jugend-Cross-Kart-Meisterschaft mitgefahren waren. Niebler stellte fest, dass der Motorsport auch in der heutigen Zeit genau wie jede andere Sportart seine Daseinsberechtigung hat, wenn er umweltbewusst betrieben wird.

Zusammen mit dem Vertreter des NAVC-Landesverbandes Nordbayern, Joachim Hofmann, übergab Gerhard Eichenmüller die verdienten Siegerpokale, die in großer Anzahl auch an die Sportfahrer des ASC Sulzbach-Rosenberg im NAVC gingen. In acht Klassen hatten sich siebzehn ASC-Fahrer um die Meisterschaft beworben und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. In der Klasse 2 (serienmäßige Fahrzeuge 1000 bis 1150 ccm) belegte Werner Söhnlein einen guten 4. Platz. In der Klasse 3, serienmäßige Fahrzeuge 1150 bis 1300 ccm, kamen Bertram Lukesch und Mandy Schneider auf Platz drei und vier. Die Vizemeisterschaft in der Klasse 5 (serienmäßige Fahrzeuge 1600 bis 2000 ccm) ging an Liane Reger, gefolgt von Reinhold Reger auf dem 3. Platz.

Bayerischer Meister der Klasse 9, verbesserte Fahrzeuge 1300 bis 1600 ccm, wurde Alexander Weiß. Den zweiten Platz belegte Liane Reger, die sich in zwei Klassen um die Meisterschaft beworben hatte. Der 4. Platz ging an Markus Rößler. Die Vizemeisterschaft in der Klasse 10, verbesserte Fahrzeuge 1300 bis 1600 ccm, ging an Albert Greß. Die Klasse 12, verbesserte Fahrzeuge über 2000 ccm, war fest in Sulzbach-Rosenberger Hand. Der Meistertitel ging an Werner Bielesch, gefolgt auf dem 2. Platz von Bertram Lukesch.

Mit Eigenbau erfolgreich

In der Klasse 13, Formel Eigenbau und Spezialfahrzeuge, konnte der amtierende Bayerische Meister Reinhold Reger mit seinem 240-PS-Eigenbau-Boliden seinen Titel erfolgreich verteidigen und seine mehrjährige Siegesserie fortsetzen. Die Vizemeisterschaft in dieser Klasse holte Albert Greß, Platz 3 belegte Walter Franz. Meisterin der Damenklasse wurde mit großem Vorsprung Liane Reger, Platz drei holte Mandy Schneider.

Auch die Jungen vorn

Auch in den Cross-Kart-Klassen waren die jungen ASC-Sportfahrer erfolgreich. Den Meistertitel in der Klasse 17 holte sich Simon Werner. Der 3. Platz dieser Klasse ging an Markus Janner. Die ersten fünf Plätze in der Klasse 18 gingen alle an den ASC. Meister wurde Timo Rubenbauer, gefolgt von Anne Renner, Marina Faltenbacher, Wolfgang Dobmeier und Daniel Janner.
Auch in der Klasse 19 dominierten die Sulzbach-Rosenberger. Bayerischer Meister wurde Sandro Weiß gefolgt von Lukas Renner auf dem zweiten Platz, Thomas Lorenz und Sebastian Söhnlein auf dem 4. und 5. Platz. Die Damenwertung der Kart-Klassen gewann Anne Renner vor Marina Faltenbacher.

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